Kabarettisten, Kolumnistin und Schauspielkunst bei den Braunauer Frauentagen
BRAUNAU. Anlässlich des Weltfrauentages am Freitag, 8. März, organisiert das Gugg Braunau einen Programmschwerpunkt mit vier Veranstaltungen an drei Tagen. Im Dieselkino ist zu den Braunauer Frauentagen außerdem der Film „Call Jane“ zu sehen.

Dabei kommen die Kabarettisten Stefan Leonhardsberger und Teresa Reichl, die Autorin und Kolumnistin Doris Knecht sowie Schauspielerin Caroline Richards ins Kulturhaus. Gestartet wird schon am Donnerstag, 7. März, mit einem 60-minütigen Kabarettspecial von Stefan Leonhardsberger. Der Termin wurde extra für Menschen mit Betreuungspflichten auf den Vormittag gelegt.
„Da wir wissen, wie schwer es für Eltern, beziehungsweise in erster Linie für Mütter, die in der Realität immer noch hauptsächlich für die Care-Arbeit zuständig sind, ist, sich am Abend ‚freizuschaufeln‘ und Kulturveranstaltungen zu besuchen, haben wir uns dazu entschlossen, ein Vormittagsspecial anzubieten“, erklärt Gugg-Geschäftsführerin Angelika Weinberger. „Weiters halten wir mit einem Eintrittspreis von 14 Euro, inklusive einem Glas Prosecco oder Orangensaft, die Kosten für diese Veranstaltung bewusst niedrig.“
Teresa Reichl
Einen weiteren Kabarett-Auftritt gibt es am 7. März um 20 Uhr. Hier hinterfragt Kabarettistin Teresa Reichl die gängigen Geschlechterrollen mit viel Humor. Dabei räumt sie mit Klischees und Vorurteilen auf.
Lesung mit Doris Knecht
Autorin und Kurier-Kolumnistin Doris Knecht ist am Freitag, 8. März, im Gugg zu Gast. Sie liest ab 20 Uhr aus ihrem aktuellen Roman „Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe“. Dabei handelt es sich laut Gugg um eine zutiefst menschliche und intime Selbstbefragung einer Frau, die an einem Wendepunkt steht.
Die komische Tragödie
Ganz große Schauspielkunst verspricht das Gugg am Samstag, 9. März. Um 20 Uhr präsentiert Caroline Richards „Die komische Tragödie“. Dabei erkundet sie auf humor- und fantasievolle Weise die inneren Ängste und äußeren Eitelkeiten des Schauspieler-Daseins.
Sie erzählt die Geschichte einer Bühnenfigur, die ungeduldig Jahrhunderte auf die Geburt ihrer Schauspielerin warten muss, um sie durch Kindheit, Jugend und Erwachsensein bis zur Bühne zu begleiten. Dort wird sie ermutigt, keine Angst zu haben, ihre Maske herunterzunehmen und zu leben. Für Menschen mit geringem Einkommen, die einen Kulturpass besitzen, sind die Veranstaltungen im Rahmen der Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“ kostenlos.
Weitere Veranstaltungen
Am Mittwoch, 6. März, lädt der Treffpunkt Mensch & Arbeit Braunau von 8.30 bis 11 Uhr zu einem genussvollen Frühstück mit Geschichten und Liedern ein. Der Eintritt ist frei.
An diesem Tag wird um 19 Uhr im Dieselkino Braunau außerdem der Film „Call Jane“ gezeigt. Er beschäftigt sich mit dem Thema des Schwangerschaftsabbruchs und der Selbstbestimmung der Frau.
Im Anschluss ist ein Interview zu sehen. Dieses führte Frau für Frau zu diesem Anlass mit Chrisitan Fiala und Diana Riegler vom Museum für Verhütungsmittel und Schwangerschaftsabbruch in Wien. Die Braunauer Frauentage werden von der Frauenberatungsstelle Frau für Frau organisiert. Weitere Infos gibt es unter www.fraufuerfrau.at


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