Rotes Kreuz: "Zusammenhalt und Spaß werden hier gelebt"
HOCHBURG.ACH/MATTIGHOFEN. Im Bezirk Braunau engagieren sich über 1.000 Menschen beim Roten Kreuz. Sie alle eint die Freude am Helfen – in ganz unterschiedlichen Gebieten. Die Motive sind aber individuell: Freiwillige erzählen, was sie begeistert.

Constantin Allerstorfer (20) aus Hochburg- Ach ist auch bei der Feuerwehr und sah sich immer leid, bei den Einsätzen nicht bei den Patienten bleiben zu können. „So war klar, dass ich meinen Zivildienst unbedingt beim Roten Kreuz machen wollte.“ Dass er das zwischenmenschliche Gespür für diese sensible Arbeit hat, merkt man: „Eine Frau mit Herzproblemen war so nervös. Wir unterhielten uns über alles Mögliche und am Ende unserer Fahrt war sie so abgelenkt und entspannt, weil sie gar nicht mehr an ihre Krankheit dachte.“ Im Herbst beginnt er das Studium zum Agrartechniker. Die Zeit davor nutzt er noch intensiv und übernimmt gerne viele Dienste in Riedersbach und Eggelsberg. „Was wir zurückbekommen, ist so viel mehr wert als Geld. Sei es die Erfahrung, das Wissen, eine Geste, ein Lächeln oder ein herzliches Danke.“
Sinnvoll für die Gesellschaft
„Meine erste Berührung mit dem Roten Kreuz hatte ich bei einer Ferienaktion, wo man ein Rettungsauto besichtigen durfte. Das hat mein Interesse an Erster Hilfe wachgerüttelt. Und heute habe ich nach wie vor das gute Gefühl, etwas Sinnvolles für die Gesellschaft zu leisten. Außerdem ist die Gemeinschaft großartig, Zusammenhalt und Spaß werden hier gelebt“, so Sebastian Fuchs (20). Er hat als Zehnjähriger beim Jugendrotkreuz begonnen, danach ging er selbst in die Gruppenleitung und fährt jetzt begeistert als Rettungssanitäter an der Ortsstelle Mattighofen.


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