Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

MUNDERFING/LOCHEN. Zu einem Fall von Tierquälerei könnte es in der Region Munderfing gekommen sein. Ein schwer misshandelter Kater wurde laut Pfotenhilfe am Rande der B147 entdeckt.

  1 / 2   Dem Kater wurden unter anderem die Schnurrhaare abgeschnitten und die Krallen gekürzt. (Foto: PFOTENHILFE)

Ein Tierfreund aus Straßwalchen hatte den Kater in Parz, Gemeinde Munderfing, gefunden. Er brachte ihn zum Tierschutzhof Pfotenhilfe in Lochen.

Schnurrhaare abgeschnitten

„Aufgrund der Auffindesituation dachte ich zunächst, dass der total apathische Kater wohl angefahren wurde“, berichtet Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler. Bei der Aufnahmeuntersuchung fiel allerdings auf, dass dem Kater alle Schnurrhaare abgeschnitten und die Krallen extrem gekürzt worden waren. Fasern einer Kuscheldecke steckten in den Krallen.

Beule am Kopf

„Auf dem gesamten Hinterkopf war eine riesige Beule, die möglicherweise von einem Schlag stammt.“ Außerdem hatte sich der Kater stark auf die Zunge gebissen und sich eingenässt.

Nicht nur ist das Kürzen der Schnurrharre laut Bundestierschutzgesetz ausdrücklich verboten. Das Opfer wurde laut Stadler offenbar schwer misshandelt. „Denn die Folgen eines Autounfalls sehen laut unserem Tierarzt anders aus“, betont die Pfotenhilfe-Chefin.

Suche nach Halter

Der Kater wird jetzt am Tierschutzhof gesundgepflegt. Die Pfotenhilfe sucht außerdem nach dem Halter und dem Täter. Hinweise können über das Kontaktformular auf www.pfotenhilfe.at gegeben werden. Bei vorsätzlicher Tierquälerei drohen dem Täter bis zu zwei Jahre Freiheitsstrafe.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden