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Rotes Kreuz und Grenzgemeinden fordern neue Regelungen für grenzüberschreitenden Notarztdienst

Leserartikel Michelle Baumann, 30.06.2023 10:15

Bezirk Braunau. Das Rote Kreuz, Nationalrätin Andrea Holzner und die Bürgermeister der Grenzgemeinden Geretsberg, St. Radegund, HochburgAch, Ostermiething, Haigermoos, Tarsdorf, Franking, St. Pantaleon fordern neue Regelungen für den grenzüberschreitenden Notfalldienst zwischen Österreich und Deutschland.

Die Bürgermeister der Grenzgemeinden im Bezirk setzen sich für neue Regelungen der grenzüberschreitenden Notfallversorgung ein. (Foto: privat)

Gemeinsam reichen sie eine Petition im Nationalrat ein, da die bestehenden Vereinbarungen aus dem Jahr 1931 den aktuellen Herausforderungen nicht gewachsen seien.

Die Petition fordert eine Überprüfung des bestehenden rechtlichen Rahmens sowie den Abschluss eines Abkommens zwischen der Republik Österreich und der Bundesrepublik Deutschland für die Durchführung des grenzüberschreitenden Notarztdienstes.

Als Vorbild soll das bereits bestehende Abkommen mit der Tschechischen Republik dienen.

Es sei von entscheidender Bedeutung, eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern zu gewährleisten, um im Notfall schnellstmögliche Hilfe leisten zu können, sind sich Andrea Holzner (ÖVP) und die Bürgermeister der Grenzgemeinden einig. Holzner setzt sich daher weiterhin für sichere Bedingungen beim grenzüberschreitenden Notarztdienst ein.


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