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Verena aus Mattighofen: „Ich mag es, sinnvolles Wissen zu vermitteln“

Michelle Baumann, 11.04.2024 12:16

MATTIGHOFEN. Einer der Hauptgründe, warum sich im Bezirk Braunau über 1.000 Menschen in der Freizeit beim Roten Kreuz engagieren, ist das Sinn stiftende Handeln. Und doch hat jeder für sich noch einmal ganz persönliche Motive, so wie Verena Katzinger aus Mattighofen.

Verena Katzinger ist Allrounderin beim Roten Kreuz in Mattighofen. (Foto: OÖRK/Lauschmann)
Verena Katzinger ist Allrounderin beim Roten Kreuz in Mattighofen. (Foto: OÖRK/Lauschmann)

Verena Katzinger (39) ist gerne Rettungssanitäterin und Jugendgruppenleiterin in Mattighofen, weil es eine abwechslungsreiche und lehrreiche Tätigkeit ist und es beim Roten Kreuz nie langweilig wird. Im Gegensatz zu vielen Kolleginnen absolvierte sie 1999 zuerst die Ausbildung zur Jugendgruppenleiterin, danach erst die Ausbildung zur Rettungssanitäterin.

„Für das, was wir den Kindern und Jugendlichen vermitteln möchten, braucht man keine Rettungssanitäterausbildung. Wir wollen sie ja für ein gutes Miteinander sensibilisieren, ihnen beim korrekten Handeln in alltäglichen Situationen Sicherheit und Kompetenz vermitteln. Und das ist nicht nur bei der Ersten Hilfe wichtig, sondern in allen Bereichen, die das Rote Kreuz abdeckt: im Umgang mit älteren Mitmenschen, bei psychischer Erster Hilfe, mit Flüchtlingen – alles natürlich mit viel Spiel und Spaß verbunden. Ich mag es einfach, ihnen sinnvolles Wissen zu vermitteln“, sagt Verena Katzinger.

Abwechslungsreiche Tätigkeit

Die biomedizinische Analytikerin schätzt die Abwechslung in ihren unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen beim Roten Kreuz in Mattighofen.

„Im Rettungsdienst ist es immer unvorhersehbar, was passiert. Bei den Kindern und Jugendlichen muss man hingegen immer gut planen und die Gruppenstunden vorbereiten“, so Verena. Verena ist eine echte Allrounderin beim Roten Kreuz. Beim Blutspenden ist sie auch vor Ort, besonders die Verarbeitung von Blutprodukten weckt ihr Interesse, schon aus beruflichen Gründen. „Aber auch der Austausch mit den Gemeindebewohnern taugt mir“, ergänzt Verena.


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