Ab Juli jeder Sport erlaubt: „Vereine haben jetzt wieder eine Perspektive“

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Theresa Senzenberger Theresa Senzenberger, Tips Redaktion, 01.07.2020 07:00 Uhr

BEZIRK BRAUNAU. Sportvereine können aufatmen: Ab 1. Juli sind wieder alle In- und Outdoorsportarten erlaubt. Tips sprach mit Anita Rackaseder, Landesgeschäftsführerin der ASKÖ OÖ, über die Situation in Braunau.

„Wir freuen uns ungemein über die Lockerung im Sport. Sie ist super für die Vereine, gerade für den Gemeinschafts- und Kontaktsport“, freut sich Anita Rackaseder über die gelockerten Auflagen. Zwar habe man in den letzten Monaten versucht zu trainieren und habe etwa das Ausdauertraining fokussiert. Viele Sportarten wie Judo oder Volleyball waren in gewohnter Form allerdings nicht möglich, vor allem Wettkämpfe konnten nicht stattfinden. Die Kommunikation fand in vielen Fällen auf digitalem Weg statt. Das hat sich jetzt geändert.

Sport ist wieder planbarer

„Jetzt ist alles wieder planbarer. Man hat jetzt auch die Aussicht, dass in Zukunft wieder mehr Zuschauer erlaubt sind, was eine große Erleichterung für die Vereine ist. Veranstaltungen und Sponsoren sind für den Sport ungemein wichtig“, sagt Rackaseder.

Situation in Braunau

Im Bezirk Braunau waren rund 50 Vereine der ASKÖ von den Corona-Regelungen betroffen. „In Braunau haben sich alle sehr gut an die Vorgaben gehalten. Ich kann jedenfalls sagen: Hut ab vor den ganzen Vereinen, denen es gelungen ist, die Regeln einzuhalten und dennoch den Sportgeist aufrecht zu halten. Ich bin stolz darauf, dass sie das so gut geschafft haben“, spricht Rackaseder ein großes Lob aus.

Derzeitige Maßnahmen

Die schon oft kommunizierten Hygienemaßnahmen wie Händewaschen und Abstandsregeln gelten nach wie vor, wobei man unter gewissen Voraussetzungen den Abstand verringern könne. „Die Anwesenheitslisten werden auch beibehalten, damit man so schnell wie möglich reagieren kann, sollten wieder Fälle auftauchen“, so Rackaseder.

Vereine unterstützen

Unterstützen kann man die Vereine jetzt, indem man Veranstaltungen besucht und Vereine vor den Vorhang holt. Um die Ausfälle durch Corona zumindest teilweise zu entschädigen, brauche es aber bald auch eine finanzielle Unterstützung.

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