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BRAUNAU/OÖ. Dreizehn Jahre nach dem Jahrhunderthochwasser 2002 zieht das Land Oberösterreich in Sachen Hochwasserschutz Bilanz. 563 Projekte wurden seit dem Start einer Investitionsoffensive in Oberösterreich verwirklicht, 82 waren es bisher im Gewässerbezirk Braunau.

Seit dem Hochwasser 2013 wird das Rückhaltebecken Teichstätt (Lengau) erweitert, da es trotz 1,5 Millionen Kubikmeter Rückhaltevolumen überlief. Foto: GWB Braunau

Seit 2005, als Konsequenz zu dem verherrenden Jahrhunderthochwasser drei Jahre zuvor, startete das oberösterreichische Wasser-Ressort von Landesrat Rudi Anschober (Grüne) das größte Hochwasserschutzprojekt in der Geschichte des Landes. Insgesamt 563 Projekte mit Gesamtkosten von rund 700 Millionen Euro wurden seither verwirklicht. 74 weitere befinden sich derzeit in der Umsetzung und 60 in Planung. Im Gewässerbezirk Braunau wurden in den letzten zehn Jahren 82 sogenannte Schutzwasserprojekte fertiggestellt, darunter das Rückhaltebecken Grubmühlbach in Mettmach, das Rückhaltebecken Sonnleiten in Uttendorf oder der Hochwasserschutz Wildenau in der Gemeinde Aspach. Weitere elf Projekte befinden sich im Gewässerbezirk Braunau noch in der Projektierungsphase und neun in Umsetzung. Etwa die als Zehn-Jahres-Projekt angesetzte Erweiterung des Rückhaltebeckens Teichstätt (Gemeinde Lengau) von 1,5 auf 2,4 Millionen Kubikmeter oder die Hochwasserschutz-Maßnahmen in Uttendorf, Mattighofen und Pfaffstätt.

Jobmotor Hochwasserschutz

Dabei sorge das Hochwasserschutzprogramm nicht nur für mehr Sicherheit der Bevölkerung, betont Anschober, sondern auch für mehr Arbeitsplätze, wodurch sich auch ein hoher volkswirtschaftlicher Nutzen ergebe.


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