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BRAUNAU. Innovative Schmelzöfen des Innviertler Maschinenbauers tragen zu weltweitem Umweltschutz bei.

Zweite Hertwich Kompaktumschmelzanlage bei Service Center Metals, Virginia/USA: Das Werk ist nun in der Lage, 75.000 Jahrestonnen reines Aluminium aus Schrott zu produzieren.

Mit seiner vielseitigen Einsetzbarkeit zählt Aluminium heute zu den wichtigsten Materialien weltweit, sei es als Getränkedose in der Verpackungsindustrie oder als Sicherheitsbauteil im Automobil- und Luftfahrtbereich.

Zum Schutz der Umwelt

Aufgrund der großen Nachfrage geht man bis 2030 von einer Gesamtproduktion von mehr als 100 Millionen Tonnen jährlich aus. Im Sinne des Umweltschutzes wird heutzutage weltweit bereits rund ein Drittel dieses Aluminiumbedarfs durch Aluminiumrecycling gedeckt. Viele Umschmelzwerke setzen dabei auf das Anlagendesign „Ecomelt“ aus dem Hause Hertwich: 40 Schmelzöfen dieser Art wurden in den letzten Jahren an namhafte Aluminiumproduzenten nach Europa und in die USA geliefert, drei weitere Ecomelt-Schmelzöfen werden derzeit gerade in Taiwan, Deutschland und Ungarn installiert. Für 2018 konnten schon wieder zusätzliche Aufträge für Recyclingprojekte aus Spanien, Italien und Slowenien verbucht werden.

Intensive Forschung

Das Einschmelzen von stark verunreinigten und lackierten Schrotten war lange eine große Herausforderung und mit vielen Arbeitsschritten verbunden. Hertwich hat durch intensive Forschungsarbeit einen Weg gefunden, die am Schrott anhaftenden Verunreinigungen zu seinem Vorteil zu nutzen: Sie werden umgewandelt und als Energiequelle genutzt. Dieses Verfahren reduziert sowohl die Emissionen als auch die Betriebskosten und trägt so zu einem umweltschonenden und ökonomischen Aluminiumrecycling bei. Für die Produktion von flüssigem Aluminium durch Recycling wird nur etwa fünf Prozent der Energie benötigt, welche für die Produktion von Primäraluminium notwendig ist. Auch die Ausbeute ist beachtlich: Je nach Schrottart können Hertwich Ecomelt Öfen 95 bis 99 Prozent Aluminium aus Schrott gewinnen. Die bis dato größten von Hertwich gelieferten Schmelzöfen können bis zu 230 Tonnen Schrott pro Tag einschmelzen und sind u.a. bei AMAG in Ranshofen und Hulamin in Südafrika in Betrieb.

Weltweiter Einsatz

Bis das recycelte Aluminium wieder verwendet werden kann, bedarf es einer Reihe weiterer Arbeitsgänge: Das flüssige Metall muss gereinigt und zu Barren oder Masseln vergossen werden. Diese werden anschließend wärmebehandelt, auf Fehlstellen kontrolliert, gesägt und verpackt. Hertwich bietet Anlagen für jeden dieser Arbeitsschritte und ist somit in der Lage, komplette Umschmelzwerke auszustatten: Sechs solcher Kompaktumschmelzanlagen wurden seit 2010 erfolgreich in Nordamerika, Mexiko, Abu Dhabi und Rumänien realisiert, ein weiteres wird gerade bei einem namhaften Aluminiumhersteller in Taiwan errichtet.

Entwicklung geht weiter

Die Entwicklung der Recyclingtechnik ist damit jedoch keineswegs abgeschlossen. Mit dem wachsenden Aluminiumeinsatz in den unterschiedlichsten Verbrauchssektoren werden in Zukunft neue Aufgabenstellungen zu lösen sein. Hertwich wird sich diesen Herausforderungen zusammen mit seinen Kunden stellen.

Hertwich Engineering GmbH

Weinbergerstr. 6

5280 Braunau

E: info@hertwich.com

W: www.hertwich.com

T: +43 7722 806-0

F: +43 7722 806-122


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