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BRAUNAU. Autofahrer, die über die B 156 nach Braunau kamen, mussten in den letzten Monaten Umleitungen wegen Bauarbeiten eines Kreisverkehrs an der Einmündung zur B 148 in Kauf nehmen. Seit 12. Dezember ist dieser nun offiziell befahrbar.

Johannes Waidbacher, Günther Steinkellner und Helmut Wieser Foto: Land OÖ/Heinz Kraml
Johannes Waidbacher, Günther Steinkellner und Helmut Wieser Foto: Land OÖ/Heinz Kraml

Es ist der mittlerweile 200. Kreisverkehr in Oberösterreich, der am 12. Dezember feierlich eröffnet wurde. Dieser ersetzt nun die oft unübersichtliche und gefährliche Kreuzung zwischen der Lamprechtshausener Straße B 156 und der Altheimer Straße B 148. Mit der neuen Verklehrslösung werde ein optimierter Verlehrsfluss gewährleistet und die Verkehrssicherheit gesteigert“, betont Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner. Und auch die im Industriepark Braunau-Ranshofen ansässige Wirtschaft profitiert von der optimierten Verkehrsanbindung. Neben der gesteigerten Verkehrssicherheit sei für die AMAG auch die damit verbundene leistungsfähige Verkehrsanbindung in Richtung Deutschland in Hinblick auf die Wachstumsstrategie und den hohen Exportanteil von besonderer Bedeutung, betont Vorstandsvorsitzender Helmut Wieser.

Bauarbeiten an der B 156

Bis Sommer 2018 sollen nun weiterführende Baumaßnahmen erfolgen. So ist ein sicherer, zwei Meter breiter Gehsteig sowie eine beleuchete Querungshilfe auf der B 156 geplant. Zudem soll eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h in beide Fahrtrichtungen zur Verkehrssicherheit beitragen.

Die Gesamtkosten des dreiarmigen Kraisverkehrs mit drei Bypässen und 50 Metern Durchmesser inklusive eines Linksabbiegestreifens in die Heinrichstraße belaufen sich auf rund drei Millionen Euro.


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