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BRAUNAU-RANSHOFEN. Der Ranshofener Aluminiumkonzern AMAG konnte seine Absatzmenge und seinen Umsatz im ersten Quartal des Jahres 2019 erhöhen. Aufgrund des aktuell niedrigen Aluminiumpreises und den gestiegenen Rohstoffkosten fiel das Ergebnis nach Ertragssteuern aber geringer aus.

Besonders der niedrige Aluminiumpreis sowie hohe Rohstoffpreise wirkten sich im ersten Quartal 2019 auf das Betriebsergebnis der AMAG aus. Foto: AMAG

Der Ranshofener Aluminiumhersteller AMAG hat seine Zahlen für das erste Quartal des Jahres 2019 präsentiert. Das Marktumfeld ist derzeit geprägt von einem niedrigen Aluminiumpreis und hohen Rohstoffpreisen. Durch den positiven Hochlauf der neuen Anlagen im Segment Walzen und des neuen Schmelzofens im Segment Gießen konnte die Absatzmenge im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent gesteigert werden. Auch der Umsatz der AMAG-Gruppe erhöhte sich im Quartalsvergleich um vier Prozent auf 274,4 Millionen Euro.

Betriebsergebnis gesunken

Aufgrund des aktuellen, negativen Marktumfelds sank aber das Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) von 18,6 Millionen Euro im Vorjahr auf jetzt 12,8 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Ertragssteuern belief sich im ersten Quartal des Jahres auf 7,6 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es noch 12,9 Millionen Euro. Unverändert blieb die Eigenkapitalquote im Vergleich zum 31. Dezember 2018 bei 39,8 Prozent. Für das restliche Jahr 2019 erwartet AMAG ein Wachstum der weltweiten Nachfrage nach Primäraluminium von rund zwei Prozent. Für das Betriebsergebnis vor Steuern (EBITDA) geht die AMAG für das Geschäftsjahr 2019 von einem Bereich zwischen 125 und 155 Millionen Euro aus.


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