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BEZIRK BRAUNAU. Die Arbeiterkammer Braunau zog Bilanz über das vergangene Jahr. Mehr als 3,4 Millionen Euro konnte sie für ihre Mitglieder 2019 erkämpfen.

Foto: Reiter
Foto: Reiter

Beendigung von Arbeitsverhältnissen, Probleme beim Entgelt sowie Fragen zur Invaliditäts- und Berufsunfähigkeitspension waren auch im vergangenen Jahr die drei Top-Themen bei den Beratungen der Arbeiterkammer Braunau. Insgesamt 5.759 Mitglieder wandten sich 2019 an die Beratungsstelle: 3.374 telefonisch, 2.148 persönlich und 237 per E-Mail. Außerdem führten die Bildungsexperten der Arbeiterkammer Braunau insgesamt 97 persönliche Bildungsberatungen durch.

Interventionen

Wenn Beratungen alleine nicht mehr reichen, muss die Arbeiterkammer bei den Arbeitgebern intervenieren und im schlimmsten Fall vor Gericht gehen, damit die Arbeitnehmer zu ihrem Recht kommen. Mehr als 3,4 Millionen Euro konnte die Arbeiterkammer Braunau dabei im letzten Jahr für ihre Mitglieder insgesamt erkämpfen. Davon wurden außergerichtlich 252.436 Euro eingebracht. Unbelehrbar scheinen dabei oft Firmen ohne Betriebsrat, weiß Bezirksstellenleiter Stefan Wimmer: „Mit Betriebsrat gibt es gewisse Probleme einfach nicht, denn Arbeitnehmer können sich firmenintern an jemanden wenden.

Fragen in Sozialrecht

Auch 122 Fälle in Sozialrechtsfragen konnte die Arbeiterkammer Braunau abschließen und 2.346.190 Euro erkämpfen. Hier ging es vor allem um Pensionsansprüche und um Pflegegeld. Die Unsicherheit ist hier sehr groß“, weiß Wimmer, „oft geht es um Existenzen.“


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