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BRAUNAU/SIMBACH. Braunaus Bürgermeister Johannes Waidbacher und sein Simbacher Amtskollege Klaus Schmid sind in der Corona-Zeit vor allem als Krisenmanager gefragt. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist nur virtuell möglich. Beide hoffen aber auch auf positive Effekte für die Zukunft.

  1 / 2   Braunaus Bürgermeister Johannes Waidbacher freut sich auf die persönliche Zusammenarbeit mit seinem Simbacher Amtskollegen Klaus Schmid nach der Krise. Foto: HCH-Fotopress

Für die beiden Bürgermeisterkollegen aus Braunau und Simbach, Johannes Waidbacher und Klaus Schmid, hat sich durch die Corona-Pandemie vieles verändert, auch die so liebgewonnene, grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist durch die Grenzschließung erstmal nur eingeschränkt möglich. „Es braucht eine Mischung aus Zuversicht und Vorsicht, es gilt weiter mit Bedacht und Hausverstand zu agieren, um eine zweite Welle an Erkrankungen zu vermeiden“, meint Braunaus Stadtoberhaupt Waidbacher. Veranstaltungen, Sitzungen und persönliche Termine sind derzeit Telefon-, Videokonferenzen und Home Office gewichen. „Am Anfang war es etwas ungewohnt, mittlerweile selbstverständlich“, erklärt Waidbacher. Er kann sich auch vorstellen, dass in der Zeit nach der Krise viele Dinge die momentan nicht oder nur mit Einschränkungen möglich sind, künftig bewusster und intensiver wahrgenommen werden.

Hoffnung auf positive Zukunft

Auch wenn er den wirtschaftlichen Schaden als beträchtlich einstuft, blickt er auch schon wieder positiv nach vorne: „Jede noch so schlimme Krise bringt auch Chancen mit sich, die es gilt gemeinsam zum Wohle der gesamten Gesellschaft zu nutzen, damit wir alle wieder in eine positive Zukunft blicken können“, hofft Waidbacher. Ähnlich sieht es bei seinem Simbacher Amtskollegen Klaus Schmid aus. „Meine Hoffnung besteht darin, dass bei Lockerung der Maßnahmen im Bewusstsein aller Menschen eingeprägt bleibt, wie wichtig ein normales Zusammenleben, das Pflegen sozialer Kontakte, also die Rücksichtnahme auf andere und das füreinander Dasein sind.“ Beiden Bürgermeister fehlt aktuell der persönliche Kontakt zueinander, sie tauschen sich aber mehrmals wöchentlich telefonisch aus. Nach der Krise wollen sie dann auch wieder umso intensiver zusammenarbeiten.


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