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BEZIRK BRAUNAU. Der österreichische Einfamilienhausmarkt hat laut RE/MAX ImmoSpiegel 2019 seinen vorläufigen Höhepunkt überschritten. Die Verkäufe sind nach dem Rekordjahr 2018 um sechs Prozent auf 11.923 Häuser zurückgegangen, der Durchschnittspreis der Häuser stieg aber um 4,2 Prozent.

Wie teuer der Traum vom Eigenheim ist, hängt wesentlich vom Standort ab. Foto: Solis Images/shutterstock.com 

Im Durchschnitt zahlte man im vorigen Jahr in Österreich 251.870 Euro für ein Einfamilienhaus – mit großen Schwankungen: Der mit Abstand teuerste Bezirk ist Kitzbühel mit 1,3 Millionen Euro, der billigste Waidhofen/Thaya (NÖ) mit 61.951 Euro. Die Preise sind im Fünfjahresvergleich um 31,6 Prozent, im Zehnjahresvergleich sogar um 59 Prozent gestiegen. Einen Zuwachs auf 232 verkaufte Häuser (+11 Prozent) mit einem Gesamtwert von 57 Millionen Euro (+12,8 Prozent) gab es im Bezirk Braunau. Der typische Preis stieg um 4,7 Prozent auf 238.795 Euro.Im Bezirk Ried wurden 2019 94 Einfamilienhäuser im Wert von 18,6 Millionen Euro verkauft – ein Rückgang um fast ein Drittel sowohl bei der Stückzahl als auch beim Wert. Der „typische“ Preis lag hier bei 187.829 Euro, um 3,3 Prozent niedriger als 2018. In Schärding war der Rückgang mit 18,9 Prozent auf 77 Stück geringer. Da dort der Durchschnittswert der verkauften Häuser um fast ein Viertel auf 188.726 Euro stieg, sank der Gesamtwert nur um 5,9 Prozent auf 14,7 Millionen Euro.


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