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BRAUNAU. Die Grünen Braunau wollen die Innenstadt in Zukunft beleben und dadurch die Aufenthalts- und Wohnqualität erhöhen. Aus diesem Grund streben sie ein weitgehend autofreies Zentrum an.

Fraktionsobmann Manfred Hackl Foto: Grüne
Fraktionsobmann Manfred Hackl Foto: Grüne

Die Grünen Braunau wollen die Innenstadt in Zukunft beleben und streben eine Erhöhung der Aufenthalts- und Wohnqualität im Zentrum der Bezirkshauptstadt an. Aus diesem Grund wünschen sie sich künftig eine weitgehend autofreie Innenstadt. Wie die Grünen in einer Presseaussendung mitteilen, würde viele Fahrzeuge, die täglich durch den Braunauer Stadtplatz fahren, weder einen Einkauf, noch eine sonstige Erledigung tätigen, da rund 60 Prozent des Autoverkehrs reiner Durchzugsverkehr sei. Durch entsprechende Begleitmaßnahmen könne laut den Grünen der Stadtplatz und die Altstadt Braunaus sowohl für Besucher als auch für Geschäftstreibende und Altstadtbewohner attraktiver werden. Dazu zählt die Fraktion unter anderem den Citybus-Betrieb auch am Samstag, Leihräder und innovative Möglichkeiten, um sperrige oder schwere Einkäufe nach Hause zu bringen. Auch die Pflanzung von Bäumen am Braunauer Stadtplatz, die von allen Gemeinderatsfraktionen befürwortet wurde, werde zusätzlich zur Aufenthaltsqualität in der Innenstadt beitragen, so die Grünen. Außerdem fordert die Partei den durch Gratisparkplätze jetzt schon gegebenen Wettbewerbsvorteil von Einkaufszentren auf der „grünen Wiese“ zu relativieren, indem diese Zentren eine Verkehrserregerabgabe leisten müssten.

Braunauer Wochenmarkt als gelungenes Beispiel

Ein gutes Beispiel für eine funktionierende, autofreie Braunauer Innenstadt sei der Wochenmarkt am Mittwochvormittag, an dem ein großer Teil des Stadtplatzes für Autofahrer gesperrt ist. An diesem Tag sei die Frequenz am Stadtplatz am höchsten. Richtungsweise zur Erreichung einer verkehrsberuhigten Innenstadt sei laut den Grünen um Gemeindegruppensprecherin Elke Gapp und Fraktionsobmann Manfred Hackl die Umgestaltung der Salzburger Vorstadt, die 2021 geplant ist. Nach der Errichtung des Krankenhausparkhauses, dem Umbau des Hitlerhauses und weiteren privaten Bauvorhaben bestehe die Chance, die Einfahrtsituation von der Salzburger Straße in die Salzburger Vorstadt gänzlich neu zu gestalten.


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