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Austria Metall: Neues Forschungszentrum als „Meilenstein“ für das Unternehmen

Alexander Kobler, 17.07.2020 12:39

BRAUNAU-RANSHOFEN. Der Aluminiumkonzern Amag hat sein neues Forschungszentrum planmäßig in Betrieb genommen. Am Standort in Ranshofen sind 155 Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung des Unternehmens tätig.

Im vergangenen Jahr wendete die Amag rund 30 Millionen Euro für die Bereiche Forschung und Entwicklung auf. Foto: Amag

Coronabedingt im kleinsten Kreis hat der Amag-Vorstand gemeinsam mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Herbert Ortner das neue Werkstoffforschungs- und Prüfzentrum, das sogenannte „Center for Material Innovation (kurz CMI), am Hauptstandort Ranshofen für den regulären Betrieb eröffnet. Mit dem strategischen Ausbau des Amag-Werkes in Ranshofen sei auch die Produktion und somit der Anteil von Spezialprodukten signifikant gestiegen heißt es von Unternehmensseite. Damit verbunden sei auch eine starke Zunahme der Aktivitäten in den Bereichen Forschung und Materialprüfung.

2019 wurden 30 Millionen in Forschung und Entwicklung investiert

Im letzten Jahr wendete die Amag einschließlich der zugehörigen Investitionen rund 30 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung auf. 155 Experten, das sind acht Prozent der Gesamtbelegschaft, sind in diesem Bereich des Unternehmens tätig. Der Vorstand bezeichnet das neue Forschungszentrum als wichtigen Meilenstein und ein klares Signal in Richtung Markt und Kunden. „Wir setzen als Premiumlieferant noch stärker als bisher auf Innovation und höchste Qualität. Das zeigen wir auch in einem Feuerwerk an neuen Produkten im Jahr 2020“, erklärt Amag-CEO Gerald Mayer. Im neuen Forschungszentrum steht künftig ein breites Spektrum an Forschungseinrichtungen und Prüftechnologien sowie eine Vielzahl von akkreditierten Prüfverfahren zur Verfügung, die auch für externe Kunden angeboten werden. Im CMI arbeiten rund 100 Mitarbeiter, die eng mit den Technologieabteilungen und den Produktionsbereichen der Gießerei und des Walzwerks zusammenarbeiten.


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