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BEZIRK BRAUNAU. Die Lkw-Fahrverbote auf der B156, der B147 und der L505 wurden vom Land Oberösterreich auf ihre Wirksamkeit überprüft.

Landesrat Günther Steinkellner freut sich über die gesunkenen LKW-Fahrten. Foto: OÖV
Landesrat Günther Steinkellner freut sich über die gesunkenen LKW-Fahrten. Foto: OÖV

Die Verkehrserhebung fand in den Monaten Juli, August und September statt. Die Ergebnisse wurden mit denen des Vorjahres verglichen. Der Erhebung zufolge lag an der B156 im Bereich Gundertshausen das durchschnittliche tägliche Verkehrsaufkommen bei rund 9.000 bis 9.400 Kraftfahrzeugen pro Werktag. Der Lkw-Anteil davon betrug rund zwölf Prozent.

Vergleicht man diese Daten mit denen des Vorjahres, so hat der Kfz-Verkehr um ein bis zwei Prozent abgenommen, der Lkw-Verkehr um zehn bis 13 Prozent. Somit fuhren pro Werktag durchschnittlich 120 bis 170 Lkw weniger auf den Straßen. Im Zeitraum zwischen 19 Uhr und 6 Uhr verringerte sich der Lkw-Verkehr sogar um 30 Prozent.

200 Fahrten weniger

An der B147 im Bereich Friedburg nahm der Lkw-Verkehr um drei bis sieben Prozent ab. Durchschnittlich waren pro Werktag um 30 bis 70 Lkw weniger unterwegs. Auf der L505 im Bereich Palting fuhren circa 20 bis 30 Lkw weniger. Damit reduzierten sich die Lkw-Fahrten im Tagesmittelwert von rund 2.800 Lkw im Jahr 2019 um über 200 Fahrten.“Die Ergebnisse belegen, dass die Lkw-Fahrverbote eindeutig wirken“, sagt Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ).

Weitere Kontrollen notwendig

Auch Erich Rippl (SPÖ), der Bürgermeister von Lengau, sieht die gesunkenen Zahlen der Lkw-Fahrten positiv: „Jedoch soll weiterhin kontrolliert werden, vor allem auch auf der L508, denn diese wird als Abkürzung genommen. Dazu wird im nächsten Gemeinderat ein Antrag eingebracht. Wenn eine Steigerung auf der L508 erkennbar ist, fordern wir auch, dass hier auch ein Lkw-Transitfahrverbot erlassen wird.“


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