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BEZIRK BRAUNAU. Der Arbeitsmarkt hat sich im März im Bezirk weiter entspannt und die Zahl der Arbeitssuchenden ist weiter rückläufig. Mit Ende März waren bezirksweit 2.582 Menschen beim AMS auf Jobsuche gemeldet. Die Arbeitslosenquote liegt damit aktuell bei geschätzten 5,7 Prozent.

Stefan Seilinger Foto: AMS Braunau
Stefan Seilinger Foto: AMS Braunau

Auch die weiter anhaltende Corona-Pandemie kann den positiven Trend am heimischen Arbeitsmarkt derzeit nicht stoppen, denn auch im März ging die Zahl der Arbeitssuchenden im Bezirk von 3.154 Ende Februar auf 2.582 zurück. Was die Arbeitslosenquote im Bezirk betrifft, bedeutet das einen Rückgang von 6,9 Prozent auf aktuell geschätzte 5,7 Prozent. Damit liegt der Bezirk ziemlich genau auf dem Landesniveau.

Große Verbesserung zum Vorjahres-Zeitraum

Vor allem im Vergleich mit dem „Horror-Monat“ im März 2020 und dem Beginn der Pandemie, sind die Zahlen deutlich nach unten gegangen. Zum Vergleich: Im Bezirk lag die Zahl der Arbeitslosen zum Vergleichszeitpunkt im Vorjahr noch bei 4.062. Auch die Anzahl der Schulungsteilnehmer hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht und liegt derzeit bei 704. Zudem ist die Beschäftigung im Bezirk weiter gestiegen und zwar auf 42.750, das entspricht einer Steigerung um 0,7 Prozent. Das ist bereits der sechste Folgemonat, in dem die Beschäftigung im Vergleich zum Vorjahr wieder gestiegen ist. Auch der Bestand der offenen Stellen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 487 auf derzeit 1.816 erhöht.

Seilinger sieht Benachteiligung von Frauen

Für den stellvertretenden Leiter des Braunauer AMS, Stefan Seilinger, ist diese Entwicklung nicht verwunderlich: „Das kommt für mich nicht überraschend. Jetzt gilt es, der Langzeitarbeitslosigkeit mit maßgeschneiderten Qualifizierungen und Beschäftigungsprogrammen entgegenzuwirken. Sichtbar ist jedoch auch, dass Frauen durch die Verschärfungen und Unsicherheiten wieder stärker benachteiligt werden. Den steigenden, intrinsisch motivierten Selbstkündigungen der Arbeitnehmer muss auf den Grund gegangen werden. Das schafft Probleme auf mehreren Ebenen“, erklärt Seilinger auf Tips-Anfrage.


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