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BEZIRK BRAUNAU. Bei einer Pressekonferenz informierte die Bezirks- und Landesleitung des OÖ Seniorenbunds über die aktuellen Schwerpunkte und die Freude über die Lockerungsschritte in der Pandemie.

Landesobmann Josef Pühringer (v.l.), Bezirksobmann Franz Moser und Landesgeschäftsführer Franz Ebner informierten über aktuelle Themen des Seniorenbunds. (Foto: OÖ Seniorenbund)

Die Senioren werden gerade auch im Hinblick auf die kommenden Landtags-, Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen im September zu einer immer wichtigeren politischen Größe. Darauf machten der Landesobmann des OÖ Seniorenbunds, Landeshauptmann außer Dienst Josef Pühringer, Landesgeschäftsführer Franz Ebner und Bezirksobmann Franz Moser in Braunau aufmerksam. Im Bezirk gehören 25.000 der Wahlberechtigten und damit ein Anteil von 33,1 Prozent der Generation 60+ an. Das sind so viele wie noch nie in der Geschichte des Landes. Der hohe Seniorenanteil sei auch eine große Chance für die Volkspartei, da diese neben der SPÖ traditionell einen höheren Wähleranteil bei den älteren Wählern erzielt. Auch die Wahlbeteiligung liege bei der älteren Generation spürbar höher als bei den jüngeren Wählergruppen. Diese Chancen sollen durch starke Kandidaten in allen Wahlkreisen, ein starkes Seniorenprogramm sowie eine kurze, aber intensive Präsentation von Programm und Kandidaten vor den Wahlen genutzt werden. Außerdem werden in möglichst allen Gemeinden Seniorenbund-Kandidaten angestrebt. „Der Seniorenbund verfügt über genügend aktive, engagierte und interessierte Senioren, die für die Funktion eines Gemeinderates bestens geeignet sind“, erklärt Pühringer. Es seien zudem ein Paradigmenwechsel und ein neuer Blick auf die Bedeutung der Senioren für die Gesellschaft notwendig.

Freude über Lockerungsschritte

Freude herrscht bei den Vertretern des Seniorenbunds über die Öffnungsschritte hinsichtlich der Corona-Pandemie, die wieder mehr Zusammentreffen möglich machen. „Es freut mich sehr, gemeinsam mit den Ortsgruppen das soziale Leben der Senioren in unserem Bezirk wiederzubeleben“, so Bezirksobmann Franz Moser.


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