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BURGHAUSEN. Der Chemiekonzern Wacker hat seinen Umweltbericht 2021 für den Standort Burghausen veröffentlicht. Die vorgeschriebenen Messwerte seien wieder allesamt eingehalten worden.

Seit 1998 veröffentlicht Wacker jährlich seinen Umweltbericht. (Foto: © Heiner Heine / Wacker Chemie AG)

„Gemeinsam mit den Produktionsbereichen arbeiten wir daran, den spezifischen Energieverbrauch zu senken, Emissionen in Luft und Wasser zu reduzieren und die Vermeidung von Abfällen voranzutreiben“, erklärt Andreas Moser, Leiter der Wacker-Umweltabteilung. Seit 1998 informiert der Konzern jährlich über die Daten und Fakten am Burghauser Standort. Wie in den vergangenen Jahren wurden auch 2021 die vorgeschriebenen und kontinuierlich überwachten Grenzwerte eingehalten und zum Teil auch unterschritten. Das die absoluten Emissionen im vergangenen Jahr angestiegen sind, führt Wacker auf die höhere Produktionsauslastung des Jahres 2021 zurück.

Einen Erfolg kann das Unternehmen bei der Grundwasserentnahme vermelden. So wurden 2021 rund zehn Millionen Euro in eine auf Mehrschichtfilterung basierende Reinigungsanlage investiert. Damit kann der im Bachwasser enthaltene Harnstoff fast vollständig entfernt werden. Eine zusätzliche Grundwasserentnahme wird somit auf die seltenen Fälle reduziert, in denen andere Störstoffe das Bachwasser aus dem Mühlbach bei Überackern für die Reinstwassererzeugung unbrauchbar machen.


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