Wacker-Busservice bringt 4.200 Beschäftigte nach Hause

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Theresa Senzenberger Tips Redaktion Theresa Senzenberger, 16.08.2022 11:40 Uhr

BURGHAUSEN. Seit über 70 Jahren hilft das Werkbussystem bei Wacker den Mitarbeitern dabei, Nerven und Geldbeutel zu schönen. Rund 4.200 Beschäftigte nutzen das Angebot.

Gerade in Zeiten der hohen Teuerungen hat der Busservice einen Vorteil: Die Ticketpreise sind deutlich geringer als die Spritkosten.

Der Wacker-Produktionsmitarbeiter Georg Martl ist bereits seit 24 Jahren eingefleischter Busfahrer und zahlt dafür pro Monat rund 26 Euro. Das ist etwa ein Drittel des gesamten Busticketpreises. Die restlichen zwei Drittel bezuschusst Wacker. Auch die aktuellen Zusatzkosten durch die Preissteigerungen übernimmt das Unternehmen. Würde Martl mit dem Auto fahren, müsste er alleine für den Treibstoff das Vierfache seines Bustickets zahlen.

900 Haltestellen

Insgesamt gibt es im Werkbusnetz drei Tarif-Zonen. Es werden 33 Linien für die Tagschicht, 15 Linien für die Wechselschicht und acht Nachläuferlinien mit über 900 Haltestellen angeboten. Dabei fahren die Busse auch ins österreichische Grenzgebiet und bringen Beschäftigte aus einem Radius von rund 50 Kilometern ins Werk. Neun Busunternehmer unterstützen den Busservice.

Sicheres Fahren

Zusätzlich zum preislichen Vorteil sei das Busfahren sicherer als das individuelle Autofahren, erklärt Wacker. So sei das durchschnittliche Risiko, bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen, bei einem Pkw um das 13-Fache höher als beim Busfahren. Gerade Nachtschichtarbeiter wie Martl schätzen den Sicherheitsaspekt des Busses.

Zudem schont das Busfahren die Umwelt: Beim Autofahren ist der CO₂-Ausstoß dreimal so hoch wie bei einem Sammeltransport per Bus.

Zeitliche Taktung

Nur die zeitliche Taktung der Buslinien könnte verbessert werden, meint Martl. Er muss nach seinem Schichtende meist noch einige Zeit im Bus warten, bevor dieser losfährt. „Wenn ich mit dem Auto fahren würde, wäre ich insgesamt fast 30 Minuten eher daheim. Vielleicht kann man da noch was optimieren“, sagt der 55-Jährige mit einem Augenzwinkern.

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