SPÖ fordert Kostenübernahme des Schwimmunterrichts vom Bund
BRAUNAU. Die Kosten für den Schwimmunterricht in Volksschulen bleiben bei den ohnehin finanziell überlasteten Gemeinden hängen. Da das Schwimmen aber ein fixer Bestandteil des Lehrplanes ist, fordert die SPÖ, dass die anfallenden Kosten für den Unterricht vom Bund übernommen werden sollen.
„Während an Mittelschulen eigene Sportlehrer zur Verfügung stehen, brauchen Volksschulen externe Trainer, dadurch entstehen Kosten, die entsprechend vergütet werden müssen“, erklärt SPÖ-Landtagsabgeordnete Gabriele Knauseder.
Der Schwimmunterricht in Volksschulen konnte pandemiebedingt ohnehin schon kaum durchgeführt werden, dadurch leide die lebensrettende Fähigkeit des Schwimmens im Kindesalter.
Schulgeldfreiheit
Außerdem herrscht in Österreich eine Schulgeldfreiheit, die SPÖ hat daher eine parteiübergreifende Resolution des Landtags an den Bund initiiert, dass dieser die Kosten für Schwimmtrainer an den Volksschulen sowie den Transport und den Eintritt ins Schwimmbad übernehmen soll.
Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden