Pannenhelfer aus dem Bezirk Braunau waren 2023 fast im Dauereinsatz
BRAUNAU/MATTIGHOFEN. Die Pannenhelfer des ÖAMTC in Braunau und Mattighofen waren 2023 fast durchgehend im Einsatz. Pro Tag mussten sie durchschnittlich 14-mal ausrücken.

Für die „Gelben Engel“ der ÖAMTC-Stützpunkte Braunau und Mattighofen war das Jahr 2023 einsatzreich. Sie mussten zu 5.015 mobilen Pannenhilfen ausrücken. Im Vergleich zum Jahr 2022 erhöhte sich die Anzahl um fünf Prozent. Außerdem mussten 1.253 Fahrzeuge abgeschleppt werden.
Mehr Einsätze
Direkt an den Stützpunkten wurden 8.461 Pannen behoben. Das sind sogar elf Prozent mehr als im Jahr davor.
„Insgesamt – inklusive Prüfdienstleistungen und Beratungsgesprächen zu allen Themen rund um die Mobilität – wurden 48.315 Kundenkontakte verzeichnet“, sagt Joachim Kweton, der Leiter des Stützpunktes Braunau. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von zehn Prozent.
Bilanz der Stützpunkte
Die Helfer des ÖAMTC-Stützpunktes Braunau führten im Vorjahr 2.700 mobile und 4.855 stationäre Pannenhilfen durch. Es wurden 637 Fahrzeuge abgeschleppt. Insgesamt kam es zu 28.418 persönlichen Kontakten.
Die Bilanz des ÖAMTC Mattighofen zeigt folgende Zahlen: 2.315 mobile und 3.606 stationäre Pannenhilfen. Darüber hinaus kam es zu 616 Abschleppungen und 19.897 persönlichen Kontakten.
300 Einsätze täglich
In ganz Oberösterreich wurde der ÖAMTC 109.425-mal zu Pannen auf der Straße gerufen. Somit absolvierten die Pannenhelfer durchschnittlich 300 Einsätze täglich. Zusätzlich musste 37.330-mal abgeschleppt werden.
Österreichweit waren 2023 vor allem auch die Techniker direkt an den Stützpunkten gefordert. Sie kümmerten sich um 132.001 stationäre Pannenhilfen. Das ist ein Plus von knapp fünf Prozent gegenüber 2022. Der Mobilitätsclub musste sich somit um mehr Pannen als je zuvor kümmern.
Ein weiteres Rekordergebnis brachte die Anzahl der persönlichen Kontakte. 715.821-mal waren die Helfer im persönlichen Kontakt mit Kunden. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von elf Prozent.
„Besonders in Zeiten hoher Inflation, anhaltender Lieferschwierigkeiten und knapper Ressourcen brauchen die Menschen Sicherheit“, erklärt Kweton. „Die steigende Nachfrage nach unseren Dienstleistungen spiegelt das enorme Vertrauen in den ÖAMTC als verlässlichen Partner wider.“
Pannen-Hitliste
Wie in den Jahren zuvor waren schwache, leere oder defekte Batterien Grund für rund ein Drittel aller Einsätze. Auch Probleme mit den Reifen, der Lichtmaschine oder dem Starter sowie dem Motor und dem Motormanagement waren häufig die Ursache für Einsätze. Irrtümlich versperrte Fahrzeugtüren mussten in rund fünf Prozent der Fälle geöffnet werden.


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