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WENG/INNKREIS. Seit Anfang Dezember 2023 wurde auf der B148 im Bereich Pirath eine neue Ampelregelung für die Erhöhung der Verkehrssicherheit getestet. Nach durchwegs positiven Rückmeldungen ist es nun fix: Mitte des Jahres wird an der Kreuzung der Altheimer Straße mit der Treubacher Straße eine permanente Ampelanlage errichtet.

An dieser Stelle soll Mitte 2024 eine fixe Ampelanlage installiert werden. (Foto: Tips/antlinger)
An dieser Stelle soll Mitte 2024 eine fixe Ampelanlage installiert werden. (Foto: Tips/antlinger)

Da diese Kreuzung seit Jahren eine Unfallhäufungsstelle ist, wurde eine Verkehrsuntersuchung erstellt. Das Ergebnis dieser Analyse ergab, dass eine Ampelanlage die Verkehrssicherheit für die kritische Kreuzung maßgeblich verbessern würde. Das Pilotprojekt soll zudem das Ein- und Abbiegen effizienter machen. Seit dem Start des Probebetriebs der Ampelanlage an der Kreuzung B148/L1095 in Weng haben sich die anfänglichen Bedenken in der Bevölkerung in Begeisterung verwandelt.

Probebetrieb brachte erwarteten Erfolg

Die Entscheidung zur Errichtung dieser Ampelanlage wurde getroffen, um die Zahl der Verkehrsunfälle auf dieser Straße, die in der Vergangenheit besorgniserregend hoch war, zu reduzieren. Die anfängliche Skepsis sowohl in der Bevölkerung als auch bei Altheims Bürgermeister Harald Huber (FPÖ) hat sich nach dem Probebetrieb grundlegend geändert. „Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung sowie der Ein- und Aus-Pendler von Altheim sind nach dem Probebetrieb der Anlage sehr positiv. Auch ich bin nun zu 100 Prozent davon überzeugt, dass die Ampelanlage einen enormen Beitrag zur Sicherheit auf dieser Straße leisten wird“, betonte Huber, der in seinem Zivilberuf als Polizist dauerhaft auf den Straßen im Bezirk unterwegs ist.

Probleme sind weitreichend

Wie auch Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) weiß, ist der starke Verkehr hauptsächlich auf die Verzögerung des Lückenschlusses der Autobahn zwischen München und Pocking sowie den LKW-Mautausweichverkehr zurückzuführen. Zudem stellt die B148 die Verkehrsanbindung der A94 München-Simbach an die A8 Innkreis Autobahn in Ort im Innkreis dar und ist dementsprechend mit Schwerverkehr belastet. „Erst wenn die Autobahn auf deutscher Seite durchgängig errichtet ist, wird sich dieser Streckenvorschlag ändern“, so Altheims Bürgermeister. Auch Steinkellner weiß: „Wir sind im Hinblick auf die größtmögliche Entlastungsmaßnahme vom Autobahnausbau auf der A94 abhängig. Die Maßnahmen, welche wir zum Zweck der Entlastung auf der B148 gesetzt haben, zeigen aber ihre Wirkung.“

Entlastung deutlich spürbar

Seit der Installation der provisorischen Ampelanlage hat sich die Verkehrssituation an der Kreuzung spürbar verbessert. Es gab seit daher lediglich einen Verkehrsunfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Auch durch die regelmäßigen Schwerpunktkontrollen auf dem Kontrollplatz in St. Peter konnte bereits ein deutlicher Rückgang bei den Beanstandungen, bezogen auf das LKW-Fahrverbot, festgestellt werden. Ein im Jänner 2023 in der Ortschaft Elling (Gemeinde Weng) installiertes Radargerät zeigt ebenfalls Wirkung: Nach etwa einem Jahr wurden knapp 19.000 Übertretungen festgestellt und damit eine Gesamtsumme an Strafgeldern in der Höhe von 1,6 Millionen Euro eingehoben.

Fertigstellung noch Mitte 2024

Die endgültige Umsetzung der Ampelanlage ist für Mitte 2024 geplant. Während der Bauphase können vorübergehende Behinderungen auftreten, aber eine Totalsperre ist nicht vorgesehen. Die Auswirkungen auf den Verkehr sollen so gering wie möglich gehalten werden. Als oberstes Ziel sehe Steinkellner die Erhöhung der Verkehrssicherheit für die Bürger sowie die Reduzierung von Unfällen. Der erfolgreiche Probebetrieb hat gezeigt, dass diese Maßnahme nicht nur notwendig, sondern auch äußerst effektiv ist.


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