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RANSHOFEN. Die AMAG Austria Metall AG mit Sitz in Ranshofen erzielte im ersten Halbjahr 2024 weniger Umsatz und Gewinn als im Vorjahr.

AMAG-Vorstandsvorsitzender Helmut Kaufmann präsentierte das Halbjahresergebnis des Aluminiumkonzerns. (Foto: AMAG Austria Metall AG)

Im Vergleich zum Vorjahr verringerten sich die Erlöse von 796,4 auf 707,7 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Ertragssteuern beträgt 33,4 Millionen Euro und sank um 34,5 Prozent.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) beläuft sich auf 95,3 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es noch 117,8 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) verringerte sich von 75,4 Millionen auf 50,8 Millionen Euro.

Die AMAG berichtet von einem herausfordernden Marktumfeld. Die Nachfrage nach Aluminiumwalzprodukte sei vor allem in Europa immer noch verhalten. Ein gestiegener Aluminiumpreis und die breite Aufstellung der AMAG-Gruppe würden das aber abfedern.

Mehr Absatzmengen in der Luftfahrtindustrie

Laut AMAG-Vorstandsvorsitzendem Helmut Kaufmann sei das EBITDA angesichts der herausfordernden Marktlage auf einem zufriedenstellenden Niveau. „Erneut bewährt hat sich unsere strategische Beteiligung an der Elektrolyse in Kanada, die das Ergebnis der AMAG-Gruppe stärkte. In Ranshofen konnten wir unter anderem in der Luftfahrtindustrie unsere Absatzmengen weiter ausbauen.“

Ausblick

Er rechnet für das Gesamtjahr mit einem operativen Ergebnis zwischen 160 und 180 Millionen Euro – das ist mehr als bei der ersten Ergebnisprognose erwartet wurde. Die weitere Wirtschaftsentwicklung, insbesondere in Europa, spiele dabei aber eine wichtige Rolle. „Das aktuelle Wirtschaftsumfeld in Europa dämpft vor allem die kurzfristigen Wachstumsaussichten für Aluminiumwalzprodukte in bestimmten Absatzmärkten der AMAG“, so Kaufmann.


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