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BEZIRK BRAUNAU. Ende Juli waren 2.693 Personen (1.315 Frauen, 1.378 Männer) im Bezirk Braunau arbeitslos gemeldet, das sind 5,4 Prozent. Im Vormonat betrug die Arbeitslosenquote noch 4,9 Prozent, im Vorjahr 4,4 Prozent.

3.000 Arbeitslose im viertel Quartal würden Stefan Seilinger, stellvertretender Leiter des AMS Braunau, nicht überraschen. (Foto: AMS Braunau)

„Der Anstieg im Juli ist moderater ausgefallen als in den Vormonaten. Dies ist aber keinesfalls ein Indiz dafür, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Bezirk leicht positiv entwickeln. Wir sehen neben dem eklatanten Anstieg im Bereich der Arbeitskräfteüberlassung jetzt auch einen Personalabbau im kaufmännischen und technischen Bereichen. Die Strukturen müssen schlanker und die Kosten reduziert werden. Zeitgleich verzeichnen wir einen Rückgang der Stellenmeldungen um 51 Prozent bei klassisch administrativen Tätigkeiten. Durch Betriebsferien wird die Dynamik am Arbeitsmarkt zusätzlich stark gebremst. 3.000 arbeitslose Personen im vierten Quartal würden mich nicht überraschen“, so Stefan Seilinger, stellvertretender Leiter des AMS Braunau.


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