Tarsdorf zeigt, wie Klimaschutz in der Gemeinde funktionieren kann
TARSDORF. Mit begrünten Plätzen, Trinkbrunnen und Schutzmaßnahmen gegen Hangwasser macht sich Tarsdorf für die Folgen des Klimawandels fit. Die Gemeinde zeigt, wie Klimaanpassung vor Ort umgesetzt werden kann.

Am Vorplatz wurde Betonfläche entsiegelt und durch Begrünung sowie mobile Beschattungssysteme ersetzt. Ein Trinkbrunnen sorgt an heißen Tagen für Abkühlung. Auch die Volksschule wurde besser vor Starkregen geschützt: Eine Schutzmauer, Geländeanpassungen und naturnahe Bepflanzung sollen verhindern, dass Hangwasser zum Problem wird. Obstbäume, Stauden und Naschhecken verbessern zusätzlich die Aufenthaltsqualität.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Umgang mit Wasser. Tarsdorf setzt auf die Zusammenarbeit der Wassergenossenschaften und wirbt dafür, Regenwasser auf privaten Grundstücken versickern zu lassen. Bei neuen Bauvorhaben soll ebenfalls auf eine klimafitte Gestaltung geachtet werden.
Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) betont, dass solche Maßnahmen nicht nur vor Hitze und Starkregen schützen, sondern auch die Lebensqualität im Ort verbessern: „In Tarsdorf sieht man das: Begrünte Plätze, sichere Schulen und naturnahe Spielräume machen den Ort nicht nur resilienter, sondern auch attraktiver.“ Mit dem Programm „Klimafitte Gemeinde“ unterstützt das Land Oberösterreich Gemeinden bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels.








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