Ranshofner Aluminiumproduzent erzielte zweitbestes Quartalsergebnis der Firmengeschichte
BRAUNAU-RANSHOFEN. Die AMAG Austria Metall AG mit Standort in Ranshofen blickt auf die ersten drei Quartale dieses Jahres zurück. In den ersten neun Monaten konnte der Aluminiumhersteller Umsatz und Gewinn deutlich steigern. Gründe dafür waren höhere Aluminiumpreise, ein gestiegener Absatz und Verbesserungen bei Produktivität und Kosten.

Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 16,4 Prozent auf 1,323 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 58,9 Prozent auf 181,4 Millionen Euro. Der Gewinn nach Steuern legte sogar um 141,6 Prozent auf 81,7 Millionen Euro zu. „Das könnte das zweitbeste Jahr werden, seit es die AMAG gibt“, blickt Konzernsprecher Christoph M. Gabriel positiv in die Zukunft.
Besonders stark entwickelte sich das dritte Quartal: Mit einem EBITDA von 80,3 Millionen Euro erzielte die AMAG das zweitbeste Quartalsergebnis ihrer Unternehmensgeschichte. Auch die Absatzmenge nahm zu. In den ersten drei Quartalen wurden insgesamt 342.900 Tonnen Aluminium verkauft, um 6,9 Prozent mehr als im Vorjahr.
Am Standort Ranshofen trugen vor allem eine hohe Produktivität und die gute Nachfrage aus den Bereichen Automobil, Luftfahrt und Wärmetauscher zur positiven Entwicklung bei. Im September 2026 erreichte die AMAG im Segment Walzen die Rekordproduktion seit Bestehen des Unternehmens.
Optimistischer Ausblick
„Unsere gesetzten Initiativen zur Steigerung der Ertragskraft in Ranshofen zeigen Wirkung und ermöglichten es uns, die Chancen in unseren wichtigen Premium-Märkten gezielt zu nutzen. Der bisherige Geschäftsverlauf und der aktuelle Auftragsstand geben uns die Zuversicht, das Geschäftsjahr 2026 insgesamt mit einem EBITDA von 200 bis 220 Millionen Euro abzuschließen“, so Victor Breguncci, Vorstandsvorsitzender der AMAG.
Der Vorstand zeigt sich angesichts der bisherigen Geschäftsentwicklung und des aktuellen Auftragsstands zuversichtlich. Risiken bleiben unter anderem mögliche Veränderungen bei Markt- und Energiepreisen sowie bei den US-Einfuhrzöllen.








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