Sportplatzböschung in Diersbach während Coronakrise neu bepflanzt
DIERSBACH. Die Coronakrise hat auch die Union Diersbach, was die sportlichen Aktivitäten anbelangt, zum Nichtstun verdammt. Trotzdem ließen einige Vereinsfunktionäre keine Langeweile aufkommen und haben die pandemiebedingte Pause genutzt, um die Böschung bei der Fußballanlage neu zu bepflanzen.

Schon beim Bau der Fußballanlage vor gut zwei Jahrzehnten war die Befestigung der großen Böschungen, welche aufgrund riesiger Erdbewegungen entstanden waren, eine enorme Herausforderung. Gelöst wurde das Problem einigermaßen zufriedenstellend durch die Pflanzung von Sträuchern. Diese stellten aber, als sie immer größer wurden, aber auch ein sehr gutes Versteck für verschossene Lederbälle dar. Auch entwickelte sich der Bewuchs mit der Zeit zu einer kleinen, nahezu undurchdringlichen Wildnis. Nun wurde auf Initiative von Obmann Marco Pötzl und Platzwart Hubert Bauböck ein Großteil der Sträucher abgeholzt und an ihrer Stelle rund zweihundert Bäume neu gepflanzt, und zwar Wildkirschen, Roteichen und Ahorn.
Gemeinde hilft mit
Ein Teil der Baumsetzlinge wurde von Obmann Pötzl selbst aus dem eigenen Waldbesitz zur Verfügung gestellt. Die übrigen Pflanzen wurden von der Gemeinde finanziert. Die Diersbacher Vereinsfunktionäre hoffen mit ihrer Aktion, zwei Fliegen mit einem Schlag zu erwischen, und zwar, dass einerseits die Böschung noch einen besseren Halt findet und andererseits, dass sich die beim Training verschossenen Bälle nicht mehr so gut verstecken können.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden