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DÜRNSTEIN. Die Sanierungsarbeiten im Tunnel Dürnstein haben am 29. Oktober begonnen. Während der Bauarbeiten muss er für fünf Monate komplett gesperrt werden. Autos, Einsatzfahrzeuge und Linienbusse können ab sofort über den extra verbreiterten Treppelweg ausweichen.

  1 / 5   Die Sanierung des Tunnels hat begonnen. Über den Parkplatz am Ortsausgang Richtung Weißenkirchen gelangen Autofahrer auf den Treppelweg. Das andere Ende der Umleitung befindet sich am Parkplatz vor dem Kuenringerbad.

Der Dürnsteiner Tunnel ist in die Jahre gekommen und muss daher aufwändig saniert werden. Unter anderem werden die Fahrbahn und die Innenschale erneuert und die Sicherheitseinrichtungen auf den neuesten Stand gebracht. Das Land Niederösterreich wendet für die Bauarbeiten rund sieben Millionen Euro auf. Die zweispurige Röhre wurde 1959 eröffnet und war damals mit 472 Metern der modernste und längste Bundesstraßentunnel Österreichs.

Sperre ab 29. Oktober

Die Sanierung bedeutet aber auch eine Komplettsperre seit 29. Oktober. Während der Hauptarbeiten ist der Tunnel bis 30. März 2019 für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt. Die Bauarbeiten sollen bis Ende April abgeschlossen sein. Sie wurden extra in die tourismusarme Winterzeit gelegt.

Treppelweg ausgebaut

Verkehrsteilnehmer haben nun entweder die Möglichkeit, Dürnstein großräumig zu umfahren oder die Ausweichroute über den Treppelweg zu nutzen. Denn letzterer wurde für die Zeit der Tunnelsperre extra ertüchtigt und teilweise sogar zweispurig ausgebaut. Im einspurigen Bereich gibt es eine Ampelregelung. Konkret sollen Pkws, Linienbusse und Einsatzfahrzeuge über den Treppelweg umgeleitet werden. Während der Bauarbeiten ist dieser für Radfahrer gesperrt.

Mehrere Ausweichrouten

Lkws sollen wenn möglich die Wachau großräumig über die A1 und S33 umfahren oder auf das Donausüdufer ausweichen. Autofahrer wiederum können natürlich ebenfalls das rechte Donauufer benutzen oder Dürnstein über Egelsee, Weinzierl und Weißenkirchen umfahren.

Zufahrt für Bewohner

Eine Zufahrt für die Bewohner von Dürnstein ist laut Stadtgemeinde über den Rothenhof oder den Kreuzungsbereich beim Heurigen Graf möglich. Während der Bauarbeiten sind außerdem zwei Bushaltestellen eingerichtet: in Unterloiben (Bucht Bogner) und auf dem Parkplatz P1 (Höhe Imbissstand „Zur Emma“).


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