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EBENSEE. Das Festival der Regionen unter dem Motto „Schichtwechsel – Hackeln in Ebensee“ brachte zehn Tage lang einen ganzen Ort in Bewegung und hohe Resonanz von Publikum, Medien und Ebenseer.

  1 / 3   "Standing ovations" des Publikums gab´s für die intensive Aufführung der "Proletenpassion" in der Eisstockschützenhalle Ebensee. Foto: Artner

67 Veranstaltungen und 35 Kunstprojekte setzten sich mit Geschichte und Gegenwart der ehemaligen Arbeiterhochburg auseinander und ermöglichten eine besondere Qualität der Begegnung und der Beschäftigung mit der Identität der „Hacklergemeinde“.

Wandernde Kübel und verborgene Stiegen

Sichtbar machten das Festival unter anderem hunderte blaue Kübel in den Ebenseer Straßen und Gassen, mit denen der Traunsee in den Ort gebracht werden konnte, das kleinste Stiegenmuseum der Welt, die Baugrube Andrea Maurers im Rathauspark, das „Hacklerbad“ am Areal der Solvay-Villa oder das „Guerilla-Camp“ einer Filmcrew der Kunstuni Linz. Mehrere Projekte wollten die Auseinandersetzung mit dem Verschwundenen und Verdrängten in der Gemeinde fördern. Besondere Aufmerksamkeit erregten auch die Beiträge von aus Ebensee stammenden Kunstschaffenden wie Autor Walter Pilar (“Lebensee“), Bernhard Hachleitner, Andreas Obermayr und Rudi Stüger (“Überlagerungen“), Judith Fischer sowie Hans Kienesberger und Peter Putz (“Saline zentral“).

Singende Proleten und schwimmende Berge

Als besonderes Highlight präsentierte das Festival zwei vielbejubelte und ausverkaufte Aufführungen der „Proletenpassion 2015 ff.“ mit Musik von Gustav und Knarf Rellöm. Die Abfahrt des beleuchteten, schwimmenden Bergs vom Landungsplatz Ebensee markierte das poetische Ende des Festivals.

Festival-Leiter mit positiver Bilanz

„Unser zentaler Anspruch, ein Festival für den Ort und seine Bewohner zu gestalten, ist uns in außergewöhnlichem Maß gelungen. Die Ebenseer uhaben das Festival vom ersten Moment an zu ihrem eigenen gemacht. Ich möchte mich herzlich bei allen Beteiligten und Besucher bedanken“, bilanziert der künstlerische Leiter Gottfried Hattinger. Für die kaufmännische LeiterinBarbara Mitterlehner ist es gelungen, Themen anzusprechen, welche die Menschen vor Ort bewegen: „Alle unsere künstlerischen Angebote zum Dialog wurden angenommen und eine Vielzahl an Gesprächen und Auseinandersetzungen in Gang gesetzt wurden.“

Katalog erscheint im Herbst

Nach einer kurzen Sommerpause arbeitet das Festival der Regionen am Katalog, einer ausführlichen Dokumentation aller Festivalprojekte, die im Herbst erscheinen und in Ebensee präsentiert werden wird.


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