Gelungene Premiere für neue Schneekanonen am Feuerkogel
EBENSEE. 88 Jahre nachdem die erste Seilbahnfahrt die Tourismus-Ära am Ebenseer Hausberg eingeläutet hatte, war es am Dienstag soweit: Die ersten von 46 Schneekanonen gingen im Skigebiet Feuerkogel in Betrieb. Maschinell beschneit werden die Pisten „Gsoll“, „Gruber“ und der Kinderbereich beim Schlepplift.

Die Wetterlage ließ es zu, dass der Probebetrieb zugleich in den Echtbetrieb überging. Die Schneekanonen liefen bei optimalen Bedingungen mit 3,5 Liter/Sekunde je Schneekanone. Mit den Kühltürmen wurde das Wasser von sechs auf ein Grad runtergekühlt, um in kurzer Zeit noch mehr Schnee zu erzeugen. Ein Teil der Schneekanonen sind fix auf Türmen montiert und die mobilen Geräte können bei 100 Ober- und Unterflurhydranten angedockt werden.
Um sich von der Laune der Natur unabhängig zu machen, verlegten die Firmen 10.200 Meter Beschneiungs- und 9800 Meter Steuerungsleitungen und installierten 100 Ober- und Unterflurhydranten, sechs Schieberschächte sowie 46 (!) modernste Schneekanonen. Das nötige Wasser wird aus dem Langbathbach in der Nähe der Seilbahntalstation entnommen. Ein Beschneiungsteich am Feuerkogelplateau soll zu einem späteren Zeitpunkt errichtet werden. Derzeit wird auch das Talstationsgebäude umgebaut, um den Gästen einen verbesserten Kassen- und Anstellbereich bieten zu können.
Die zwei Hauptpumpen der Anlage haben eine Förderleistung von je 60 l/s und ermöglichen eine Förderhöhe von 590 Meter. Bei der Druckerhöhungsstation Gsoll-Talstation auf ca. 1060 Meter Seehöhe wurde zudem eine Kühlanlage mit sechs Kühltürmen errichtet.


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