Ebenseer setzten Schritt für eine familienfreundlichere Gemeinde
EBENSEE. Mit dem Zertifikat „Audit familienfreundliche Gemeinde“ will die Gemeinde die Lebensqualität für Familien erhöhen, die vielen bestehenden Angebote und Aktivitäten sammeln und sichtbar machen. Neue Ideen und Projekte sollen entstehen und umgesetzt werden.

Beim ersten Workshop trafen sich 45 Frauen und Männer im Trauungssaal und beurteilten die derzeit bestehenden Angebote für Familien mit Kindern bis 14 Jahren, Jugendliche, Erwachsene und Senioren. Unter Anleitung von Elisabeth Kumpl-Frommel von der SPES-Familienakademie „rauchten“ in den jeweiligen Arbeitsgruppen die Köpfe bei bei Fragen wie: Sind die derzeitigen Angebote für Familien in ihren Ausrichtungen und Prioritäten noch stimmig? Ist das Angebot überhaupt bekannt? Treffen die Angebote den örtlichen Bedarf? Erste Ergebnisse zeigten, dass die Teilnehmer zwar das durchaus reichhaltige Freizeitangebot in der Gemeinde würdigten, sie bemängelten allerdings unter anderem fehlende Informationsmöglichkeiten darüber, fehlende Krabbelstube-Plätze, ungeeignete Spielplätze und die immer weniger werdenden Treffpunkte im öffentlichen Raum.
Folgeworkshop am 9. Mai soll konkrete Projekte erarbeiten
Beim zweiten Workshop am 9. Mai steht die Entwicklung neuer Projekte im Vordergrund. „Was brauchen wir für die Erhaltung einer lebendigen Gemeinde?“ lautet dann die Frage. Ebenseer aller Generationen sind zur gemeinsamen Diskussion eingeladen (auch wenn sie am ersten Workshop nicht teilgenommen haben). Anschließend werden drei Projekte ausgearbeitet, im Gemeinderat beschlossen und für das Audit-Verfahren eingereicht. Dazu gibt es auch eine Projektförderung des Landes in der Höhe von 10.000 Euro. Anmeldungen zum Workshop sind im Bürgerservice möglich (06133/7051).


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