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EBERSCHWANG. Die Bauarbeiten für den Neubau des Bezirksalten- und Pflegeheimes haben begonnen. Letzten Samstag haben der Sozialhilfeverband Ried und die Marktgemeinde Eberschwang zur Spatenstichfeier nach Maierhof geladen.

Bei sommerlichen Temperaturen nehmen die Ehrengäste voller Enthusiasmus den Spatenstich vor.
  1 / 4   Bei sommerlichen Temperaturen nehmen die Ehrengäste voller Enthusiasmus den Spatenstich vor.

Derzeit gibt es im Bezirk Ried 417 Langzeitpflegeplätze, die sich auf vier Alten- und Pflegeheime (Ried I und II, Obernberg und Mehrnbach) verteilen. Mit dem Neubau in Eberschwang stehen im Bezirk Ried ab 2017 501 Langzeitpflegeplätze sowie 18 Kurzzeitpflegeplätze und zehn Tagesbetreuungsplätze zur Verfügung.

Bezirkshauptmann Franz Pumberger (Obmann des Sozialhilfeverbandes) untermauerte in seiner Festrede die Bedeutung des Neubaus in Eberschwang: „Das ist ein wichtiger Tag für den Bezirk Ried. Mit dem Neubau kann gewährleistet werden, dass die Versorgung für den Bezirk ausreichend gegeben ist. Diese Häuser sollen mit Leben erfüllt sein. Deshalb brauchen wir ausreichend Personal und hoffen, dass im Herbst ein weiterer Lehrgang zum Fachsozialbetreuer am BFI beginnt.“

Im Bezirk Ried wird es laut Entwicklungsplanung bis 2020 rund 3738 pflegebedürftige Menschen geben, bis 2030 werden es 4220 sein.

Soziallandesrätin Gertraud Jahn betonte die Notwendigkeit neuer Alten- und Pflegeheime: „Wir leben in einer Zeit, wo die Menschen immer älter werden. Und ich bin stolz, dass wir eine Altersversorgung anbieten können, wo sich niemand Sorgen machen muss. In Oberösterreich kann man in Würde alt werden.“

Die Marktgemeinde Eberschwang stellt dem Sozialhilfeverband (SHV) das Grundstück für den Heimneubau zur Verfügung. Mit dem Neubau werden zwischen 80 und 90 Arbeitsplätze geschaffen. Für Bürgermeister Josef Bleckenwegner war die Spatenstichfeier ebenfalls ein denkwürdiger Tag, der in die Chronik der Marktgemeinde eingehen wird.

Landeshauptmann Josef Pühringer hob in seiner abschließenden Rede hervor, dass mit diesem Bau ein weiterer Baustein im Sozialland Oberösterreich gesetzt wird. „Gerade in sensiblen Situationen, wenn man krank ist, braucht es eine individuelle Betreuung“, so Pühringer abschließend.


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