Lebhafter Diskussionsabend rund um die Chancen unserer Region
ECHSENBACH. Welche Chancen hat unsere Region als ein Lebensraum mit Zukunft? Dieser Frage widmete sich der Diskussionsabend zu dem VP-Nationalratsabgeordnete Martina Diesner-Wais am 20. Juni nach Echsenbach lud.

Die Begeisterung der rund 70 erschienen Funktionäre und Bürgermeister freute die Nationalratsabgeordnete Diesner-Wais, welche den „Vulkanland Papst“ Bürgermeister Josef Ober zum Vortrag und Gedankenaustausch in den Bezirk holte. Wie schaffen wir durch „Wertevolles“ Handeln Werte in und für die Region? Welche Rahmenbedingungen braucht es für lebendige ländliche Räume? Welche Rolle kann die Landwirtschaft übernehmen? All das wurde an diesem Abend lebhaft diskutiert. Josef Ober, Bürgermeister der Gemeinde Feldbach und Obmann der Region steirisches Vulkanland, ging auf die Bedeutung von Werten, Sprache, Inszenierung und der mentalen Einflüsse ein, nicht nur im Vulkanlandprozess, sondern auch im eigenen Leben. Die Bedeutung der Kommunikation nach innen, der Umgang mit der eigenen Visionsfähigkeit, die Wertschätzung des Bestehenden und die sich daraus ergebende Zukunftsfähigkeit waren unter anderem Thema seines Vortrages.
Das Resümee von Diesner-Wais: „Die Menschen waren begeistert darüber zu hören, welche Wirkung die Wertschätzung auf das eigene alltägliche Leben hat, wie wichtig Visionen und Begeisterung für die Menschen sind. Vielen wurde dadurch bewusst, dass der materielle Überfluss uns nur ablenkt vom Wesentlichen und das Unmittelbare, die Beziehung zur Natur, zu Produkten, Dienstleistungen und den Menschen in der Region an Wertschätzung verliert. Für das Waldviertel als Region sollten wir, wie das Vulkanland, diese Entwicklungen aufgreifen und darauf reagieren. In der Massenproduktion wird das Waldviertel nicht gewinnen, aber in der Spiritualität, der Qualität, der Originalität und Einzigartigkeit“, so Diesner-Wais.
Kräfte bündeln
Dass das Thema berührte und viele Emotionen weckte, zeigte auch die ausgiebige Diskussion im Anschluss an den Vortrag. Dass die Region eine große Zukunft hat, darüber waren sich zum Schluss alle einig – wissend, dass diese Zukunft die Verantwortung jedes einzelnen Bürgers braucht und diese Kräfte gebündelt in Richtung gebracht werden müssen.


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