Feuerwehr Weibern musste ausgebüxten Ziegenbock einfangen
WEIBERN. In Weibern musste die Feuerwehr am späten Donnerstagabend einen ausgebüxten Ziegenbock wieder einfangen. Das Tier wurde seinem Namen gerecht und zeigte sich teilweise äußerst bockig.

„Während der Nachbesprechung nach einer Feuerwehrübung wurden wir von der Polizei verständigt, dass im Ortsgebiet von Weibern ein junger Ziegenbock unterwegs ist. Zufälligerweise lief der Bock jedoch direkt beim Feuerwehrhaus vorbei und wurde dabei von einem Kameraden entdeckt. Anschließend lief das Tier auf die Hauptstraße, ein Feuerwehrmann folgte ihm und warnte ankommende Autofahrer. Im Bereich der Lampretgasse lief der Bock in eine Sackgasse. Daraufhin rückten weitere Kameraden mit einem Einsatzfahrzeug aus und versperrten ihm den verbliebenen Ausweg. Danach konnte das sehr zahme Tier leicht eingefangen werden, ein Abschleppseil wurde kurzerhand zu einer Leine umfunktioniert. Zu Fuß ging es zurück Richtung Feuerwehrhaus, wo der Bock auf halbem Weg jedoch nicht mehr weitergehen wollte.
Ziegenbock im Feuerwehrauto kutschiert
Kurzerhand wurde er in das Kommandofahrzeug verladen. Im Feuerwehrhaus angekommen wurde er versorgt und die Polizei über den erfolgreichen Einsatz informiert. Nach Rücksprache mit den Polizeibeamten wurde das Tier über Nacht im Stall eines Feuerwehrkameraden untergebracht. Der Besitzer konnte am nächsten Tag ausgeforscht werden und das Tier wurde ihm wieder übergeben“, berichtet die Feuerwehr Weibern.


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