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EFERDING. Das Thema „Christen und die Neue Rechte. Zwischen Ablehnung und stiller Zustimmung“ steht am Donnerstag, 14. März, im Pfarrzentrum St. Hippolyt im Fokus.  Zu Gast ist Benedikt Löw, Referent für Theologie und Ethik im Müncher Bildungswerk.

Referent ist Benedikt Löw. Foto: Sabine Girg/Münchner Bildungswerk
Referent ist Benedikt Löw. Foto: Sabine Girg/Münchner Bildungswerk

Europa ist im Umbruch. In Österreich, Deutschland und anderen Ländern der EU erstarken sogenannte euroskeptische Parteien mit oftmals rechtsnationalen Zielsetzungen. An bestimmten gesellschaftlichen Konfliktfeldern kommt es zu einer Art Allianz zwischen sehr konservativen Christen und rechtskonservativen bis zu rechtsextremen Gruppierungen im politischen Spektrum. Der Kampf um ein traditionelles Familien- und Frauenbild, die militante Ablehnung von Abtreibung und gleichgeschlechtlicher Ehe, die Angst vor einem irgendwie gearteten politischen Islam wie die fundamentale Kritik an Asyl und Einwanderung sind hierbei nur beispielhaft zu nennen. Meistens treten dahinter grundsätzliche Vorbehalte gegenüber den pluralen Gesellschaften der westeuropäischen Demokratien hervor. Dieser Abend soll diese Brückenthemen offenlegen und zur weiteren Diskussion einladen.

Löw studierte an der KU Linz Theologie, bevor er sein Studium 2017 an der LMU München abschloss. Derzeit verfolgt er ein Dissertationsprojekt zum Themenkomplex Christentum und Neue Rechte an der Uni Salzburg. Veranstalter ist das Katholische Bildungswerk Eferding.

Donnerstag, 14. März, 19.30 Uhr

Pfarrzentrum St. Hippolyt, Eferding

Eintritt: freiwillige Spende


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