Weidmänner unter sich bei den Bezirsjägertagen in Eferding und Grieskirchen
EFERDING/GRIESKIRCHEN. Die Weidmänner trafen sich wieder zu ihren alljährlichen Bezirksjägertagen, um unter anderem auch zahlreiche Mitglieder zu ehren.

Die Bezirksgruppe Eferding umfasst 13 Genossenschaftsjagden und fünf Eigenjagden auf einer Fläche von 25.957 Hektar.
Den Goldenen Bruch erhielten Hermann Gruber (Stroheim), Franz Haslmayr (Alkoven), Heinz Lidauer (Hinzenbach), Ernst Mathä (Stroheim) und Max Radler (Scharten). Für 60 Jahre Jagdausübung wurden Josef Kirchberger (Alkoven) und Rudolf Klinglmair (Prambachkirchen) geehrt. Das Diplom für wildfreundliche Lebensraumgestaltung erhielt Franz Achleitner (Hinzenbach), das Ehrenzeichen in Bronze des OÖ Landesjagdverbandes Ernst Pointinger (Hinzenbach). Die Ehrenurkunde ging an Gottfried Weiß (Fraham). Die Rebhuhnnadel wurde Martin Eisenhuber (Hinzenbach) verliehen und die Raubwildnadel Gerhard Brückl (Alkoven) und Karl Polda (Pupping). Bei den Jagdhornbläsern wurden die Hartkirchner Martin Aichinger und Peter Obermayer sowie Rudolf Lesslhumer (Prambachkirchen) ausgezeichnet. Gold für die beste Rehbocktrophäe mit 154,3 Punkten erhielt Johann Doppelbauer aus St. Marienkirchen. Silber ging an Karl Hufnagl aus Stroheim und Bronze an August Baumgartner aus Prambachkirchen. Im abgelaufenen Jagdjahr wurden insgesamt 2998 Rehe erlegt. Bei Feldhasen erhöhte sich der Abschuss auf 3416 Hasen. Beim Fasan verringerte er sich auf 2701. Bei den Wildenten sank die Zahl auf 1077 Enten.
Für Bezirksjägermeister Volkmar Angermeier ist ein funktionierender Dialog mit Politik und Landwirtschaft eine Grundvoraussetzung für Lösungen und Ergebnisse.
Zahlen und Fakten aus dem Bezirk Grieskirchen
Das Jagdgebiet des Bezirkes Grieskirchen beinhaltet 34 Genossenschaftsjagden und vier Eigenjagden auf 57.744 Hektar.
Für 50 Jahre Jagdausübung mit dem goldenen Bruch geehrt wurden: Josef Baumgartner (Wendling), Josef Blätterbinder (Michaelnbach), Norbert Gradauer (Haag), Friedrich Hörmann (Michaelnbach), Hermann Humer (Meggenhofen), Albert Kreuzer (Eschenau), Kurt Mayrhuber (Natternbach), Wilhelm Mühlböck (Schlüßlberg), Gerhilde Pöttinger (Grieskirchen), Karl Scheucher (Natternbach) und Rupert Seiringer (Geboltskirchen). Für 60 Jahre ausgezeichnet wurden zudem Josef Doppelmayr (Waizenkirchen), Josef Mayrhuber (Taufkirchen) und Johann Zauner-Wagner (Heiligenberg). Seit stolzen 70 Jahren ist Rudolf Koller (Neukirchen) als Jäger aktiv. Die Ehrenurkunde für besondere Verdienste um die heimische Jagd bekam Rudolf Humer (Michaelnbach), das Umweltdiplom ging an Johann Messenböck (Meggenhofen). Die Raubwildnadel erhielt Walter Humer (St. Agatha). Bei den Jagdhornbläsern wurden Franz Dornetshuber, August Holzinger, Siegfried Kroißböck, Herbert Schamberger, Wilhelm Mühlböck, Johannes Weidenholzer und Franz Rabengruber ausgezeichnet.
Die Rehbockmedaille in Gold bekam Josef Stockinger (Kallham). Die Trophäe erreichte 161,8 Punkte. Silber ging an Franz Straßl (Bruck-Waasen) und Bronze an Franz Seifried (Wendling), Josef Brandstötter (Steegen) und Friedrich Eichmair (Bad Schallerbach). Der Abschussplan wurde mit 5916 erlegten Rehen erfüllt. Beim Feldhasen ging die Zahl um 199 auf 4767 Hasen zurück. Noch mehr verringerte sich die Zahl der erlegten Fasane, hier waren es 489 weniger als im Vorjahr. Bei den Wildenten blieb die Abschusszahl mit 1443 beinahe gleich.


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