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EFERDING. Der Jugend gehört die Zukunft, dann sollte man ihnen auch erlauben diese selbst in die Hand zu nehmen. Die Plattform Campus Eferding ermöglichte den Schülern der 6. Klassen des Gymnasiums Dachsberg, ein „Big Picture“ ihrer Zukunftsvorstellungen von Eferding zu zeichnen.
 

  1 / 2   Lehrer Michael Steinmann, Direktor Ferdinand Karer, Regef-Gf und Campus-Mitglied Susanne Kreinecker, Campus-Vorsitzender Georg Starhemberg und Projektpate Markus Brummayer (v. l.) waren vom Engagement der Jugendlichen und deren Big Picture begeistert. Foto: Heindl

Wie stellen sich junge Menschen ihre Zukunft in der Region vor? Was soll die Region haben, damit sie attraktiv bleibt und was braucht es für Jugendliche um sich auch in Zukunft in Eferding wohl zu fühlen? In 12 Kurzfilmen, 12 Bildern und einem sich daraus ergebendem „Big Picture“ präsentierten die Schüler in Schloss Starhemberg ihre Vorstellung von der Zukunft in Eferding. In Interviews, Recherchen und Einzelgesprächen setzten sie sich dafür innerhalb von nur weniger Wochen mit Themen, wie Bildung, Kirche, Mobilität, Integration, Politik, Nachhaltigkeit oder Freizeitgestaltung auseinander. Die Ergebnisse regten zum Nachdenken an und auch an so mancher Umsetzungsmöglichkeit wird seither getüftelt.

„Für unser unmittelbares Lebensumfeld fühlen wir uns mitverantwortlich, daher bemühen wir uns Impulse für die Entwicklung der Region zu setzen“, so Campus Eferding-Vorsitzender Georg Adam Starhemberg. Er zeigte sich von den tiefgehenden, emotionalen, kritischen aber auch humorvollen Beiträgen der Jugendlichen zutiefst beeindruckt: „Mit dieser Jugend ist mir um die Zukunft nicht bange.“

„Diese frühe Einbindung unserer Jugend in den regionalen Innovationsprozess öffnet nicht nur inhaltliche Perspektiven, sondern fördert besonders das Interesse unserer Jugend an der zukünftigen Weiterentwicklung unserer Region Eferding. Sie sind die zukünftigen Schrittmacher und Innovationstreiber für unsere Region. Wir müssen sie möglichst bald mitgestalten lassen“, betont auch Forscher, Innovationsmanager und Projektpate Markus Brummayer.

Neue Chancen für die Region

Der Campus Eferding ist aus einer Denkwerkstatt entstanden, die sich seit 2014 mit folgenden Fragen beschäftigt: Wie kann eine positive Entwicklung der Region vorangetrieben werden, wie können Jugendliche frühzeitig an dieser Entwicklung mitwirken und wie kann sich Eferding „fit“ für die Landesausstellung 2022 machen? Der Campus Eferding versteht sich als eine in die Region eingebettete, offene und neutrale Kommunikationsplattform zur innovativen Weiterentwicklung von regionalen Zukunftsthemen. Dabei soll der regionale Nährboden als Quelle für die Region Eferding 2020+ genutzt werden. Primär sollen durch die Vernetzung von bestehenden regionalen Stärken neue Chancen und Impulse generiert werden, um die Weiterentwicklung der Region Eferding nachhaltig begleiten und gestalten zu können.


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