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In liebevoller Handarbeit: Klienten des Instituts Hartheim bauen Kisten für den Biohof Achleitner

Nora Heindl, 06.02.2018 08:05

EFERDING/ALKOVEN. Es geht ihnen beiden um Nachhaltigkeit: dem Biohof Achleitner und dem Institut Hartheim. Diese Verbindung wird nun durch ein gemeinsames Sozialprojekt verstärkt. Klienten des Institutes fertigen Holzkistchen, die vom Biohof Achleitner als Geschenkkiste für ihre Produkte eingesetzt werden.

Foto: Institut Hartheim
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„Als Kundin des Biohofes habe ich mir lange überlegt, ob nicht eine Kooperation zwischen diesem und unserer Einrichtung möglich wäre“, so Sandra Wiesinger, Geschäftsführerin des Institutes Hartheim. Es ist die Idee gewachsen, Kistchen anzufertigen, welche der Biohof Achleitner zum Verpacken seiner Produkte verwenden kann. Dort ist die Idee sofort auf Wohlwollen gestoßen und in den Werkstätten des Institutes Hartheim, der so genannten Fähigkeitsorientierten Aktivität, hat man sich der Arbeit angenommen. „Wir freuen uns, dass wir dieses Vorhaben innerhalb kurzer Zeit optimal umsetzen konnten“, so Franz Rauecker, Bereichsleiter für Fähigkeitsorientierte Aktivität im Institut Hartheim. Er freut sich über die gelungene Kooperation.

Alles in Handarbeit

In den Werkstätten wurden Produktionsschritte festgelegt und Hilfsmittel wie Schablonen und speziell adaptierte Werkzeuge angefertigt und bereitgestellt. Durch diese Hilfsmittel wird es den Klienten unabhängig von ihrer Beeinträchtigung möglich, an der Herstellung der Kistchen mitzuarbeiten. Darüber hinaus wurde ein Masterplan festgelegt, der gewährleistet, dass in jeder Werkstatt nach dem gleichen  Muster gearbeitet wird und alle Kisten, ganz egal wo sie hergestellt werden, eine idente Bauart und Qualität haben. Manche Klienten arbeiten mit dem Druckluftgerät, andere wiederum machen ihre Arbeit lieber manuell mit Nagel und Hammer. Aber das Ergebnis ist überall gleich: Handarbeit von hoher Qualität.

Bisher 200 Kisten gebaut

Derzeit werden in vier Werkstätten an unterschiedlichen Standorten die Kistchen hergestellt: Es wird zugeschnitten, gehobelt und gefräst. Um die Holzkisten auch richtig stabil zu bekommen, werden die Leisten abschließend geleimt. Pro Kiste werden in etwa acht Laufmeter Holz verwendet. „Wir können keine großen Mengen produzieren“, so Franz Rauecker, „denn das handwerkliche Geschick und die Konzentrationsfähigkeit der Klienten bestimmen das Arbeitstempo und somit den Output!“ Dennoch sind bereits knapp 200 Kistchen von Alkoven zum Biohof Achleitner in Eferding transportiert worden.

Nachhaltige Lieferung

Auch der Transport geschieht auf nachhaltige Weise. „Wir wollten das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden“, so Sandra Wiesinger. „Unsere Klienten fahren sehr gerne Rad. Jetzt transportieren sie gemeinsam mit Mitarbeitern die Biokistchen per Fahrrad nach Eferding!“


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