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ST. MARIENKIRCHEN/POLSENZ. Ein interessantes und kurzweiliges Leseabenteuer erlebten die rund 40 Besucher der Lesung von Thomas Baum in St. Marienkirchen. Im Mostspitz las das Multitalent aus seinem zweiten Linzer-Kriminalroman „Tödliche Fälschung“. Die vorgetragenen Kapitel waren so spannend, dass im Raum kein Mucks zu hören war.

Thomas Baum zu Gast im Mostspitz in Samarein Foto: Privat
Thomas Baum zu Gast im Mostspitz in Samarein Foto: Privat

Thomas Baum überzeugte nicht nur durch seine angenehme Lesestimme und seine sorgsam ausgewählten Textstellen, sondern fesselte auch durch seine abwechslungsreichen Hintergrundinformationen.

Zwischen den Textpassagen erfuhren die Zuhörer interessante Informationen über das Drehbuchschreiben und bekamen einen spannenden Einblick in den Aufbau von Fernsehserien oder Filmen. Thomas Baum berichtete von seinen Erfahrungen mit Schauspielern, dem Leben auf dem Filmset und der fast mathematischen Exaktheit, die beim Schreiben eines Drehbuchs eingehalten werden muss. „Beim nächsten Tatort werden wir alle genau verfolgen, wann das Mordopfer zu sehen ist!“, waren sich die Besucher einig.

Auch Thomas Baum fühlte sich bei sichtbar wohl und freute sich über die geballte Lesefreude in St. Marienkirchen.

Thomas Baum, ursprünglich Deutsch- und Musiklehrer,  ist erfolgreicher Schriftsteller von Krimis und Theaterstücken (Rauhe Zeiten, Kalte Hände, Schlafende Hunde, Der Fall Gruber uvm.) und Drehbuchautor. Außerdem psychologischer Berater, Supervisor und Coach, Lehrbeauftragter an der Kunstuniversität Linz sowie Ehrenmitglied und Botschafter von SOS- Menschenrechte.


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