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EFERDING. 50 Jugendrotkreuzmitglieder aus dem Bezirk Eferding, darunter 33 Kinder und 14 GruppenleiterInnen, folgten einer Einladung der Freiwilligen Feuerwehr und Alpini-Gruppe ins italienische Frassilongo. 

Foto: ÖRK
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Das wohl beeindruckendste Erlebnis war der Besuch der „Campana dei caduti“, der Glocke der Gefallenen. 1924 aus den Kanonen der am ersten Weltkrieg beteiligten Nationen gegossen, steht sie mahnend auf einem Hügel über der Stadt Rovereto. Jeden Abend erklingen in Gedanken an die Gefallenen 100 Schläge und beschreiben ein weithin hörbares Zeichen des Friedens und der Verbrüderung aller Völker. Der Blick über das Tal, ein eigens organisierter Trompetenspieler, berührende Worte von Mario Eichta und der Klang der Glocke summierten sich in einem unvergessenen Augenblick – dem Höhepunkt der Reise.

Tief beeindruckt und berührt von diesem Erlebnis wartete am nächsten Tag der Besuch eines Bergwerkstollens und des Kulturmuseums des Fersentales auf 50 interessierte Jugendrotkreuzler. Diesen wurde durch die Programmpunkte die Möglichkeit eröffnet, einen Einblick in das Leben und die Sprache vor Ort zu erhalten. Vor allem das Bersntolerisch stieß auf großes Interesse, weist diese Sprache doch aufgrund der Besiedelungsgeschichte des Tales einen deutlich hörbaren deutschen Einfluss auf.

Eingebettet war die Reise in eine große Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit der Gastgeber, vertreten durch Matteo Valentinotti und Walter Eccel.

Um diese besondere, Landesgrenzen übergreifende Freundschaft weiter auszubauen, freut man sich schon jetzt auf einen Besuch der Alpini-Gruppe mit ihren Vertretern im nächsten Jahr.


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