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ASCHACH/DONAU. 2020 könnte die alte Tischlerei am Schopperplatz wieder bespielt werden. Die Besitzerin viadonau bietet der Kulturinitiative Spektrum eine längerfristige Mietmöglichkeit an. Voraussetzung ist die Revitalisierung des Gebäudes durch den Verein. 

Foto: Heindl
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17 Jahre stand die Tischlerei dem Verein als Veranstaltungsraum zur Verfügung. 2016 löste die viadonau dann den Mietvertrag mit der Gemeinde, um ein neues Bürogebäude zu errichten. Die Tischlerei wurde bei den Bautätigkeiten letztendlich verschont. Nun bot die viadonau der Kulturinitiative einen Neustart beziehungsweise die Weiterführung der Kulturtätigkeit in diesem Gebäude an, mit der Voraussetzung, dass der Verein die Tischlerei revitalisiert. Notwendig sind beispielsweise die Sanierung des Daches, der Fenster, Türen und Installationen. Neu geschaffen werden müssen Sanitäranlagen, Umkleiden und Abstellräume. Für eine bessere Raumatmosphäre soll auch die Zwischendecke weichen.

„Unser Vorstand steht geschlossen hinter der Revitalisierung. Gemeinsam werden wir es schaffen“, ist sich Gertraud Nachbaur sicher. Eine wichtige Voraussetzung für den Verein selbst ist die Förderung der Revitalisierung durch Leader-Mittel. Das Regef-Auswahlgremium hat eine Förderquote von 60 Prozent genehmigt, für eine definitive Bewilligung braucht es nun die Finanzierungssicherheit der restlichen Eigenmittel. Letztere sollen mit Hilfe von Spenden, einer Bausteinaktion usw. beschafft werden. „Unser Ziel wäre es, im Februar 2020 wieder eröffnen zu können“, so die Obfrau.

1991 startete Spektrum mit der Kulturinitiative zur Bereicherung des Kulturlebens in der Region. Seit 1999 fanden die Veranstaltungen in der Tischlerei statt. Die Motivation der Beteiligten, gemeinnützig für ein entsprechendes Angebot zu sorgen, ist ungebrochen, allerdings brauche dieser Idealismus einen entsprechenden Ort der Verwirklichung. „Die Tischlerei ist für uns deshalb auch so wichtig, weil sie genau unseren Ansprüchen von Größe und Atmosphäre gerecht wird“, erklärt die Aschacherin. Bestuhlt finden 110 Personen Platz. In den letzten Jahren wich der Verein auf das AVZ oder die Kirche aus. „Unsere Stammgäste schätzen die besondere Atmosphäre der Tischlerei und haben sich immer wieder erkundigt, wie es weitergeht. Neue Gäste waren stets überrascht, dass es diesen besonderen Ort an der Donau überhaupt gibt“, freut sich Gertraud Nachbaur umso mehr auf die Weiterführung.


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