i-bin-mobil: Fahrtendienste als Ergänzung zu Öffis
EFERDING. Schüler der HTL Leonding haben für die Energiegenossenschaft Eferding ein Buchungssystem für Fahrtendienste in der Region programmiert. Mittlerweile läuft die Software „i-bin-mobil“ im Testbetrieb und die Schüler durften den sogenannten „Best of Economics“-Award dafür entgegen nehmen.

Einmal jährlich treten die besten Projekte und Diplomarbeiten der drei EDV-HTLs Grieskirchen, Leonding und Perg gegeneinander an, um einen der begehrten Preise zu gewinnen. Beim „Best of Economics“ stand der wirtschaftliche Aspekt im Vordergrund.
Auftragsziel war die Erstellung eines Buchungssystems für Fahrtendienste, die eine Ergänzung zum öffentlichen Verkehr darstellen sollen. Anfangs wurden die Erwartungen nicht zu hoch gelegt, da ein Schulprojekt zwar meist in der Schule funktioniert, im Echtbetrieb die Erwartungen aber oft nicht erfüllen kann - nicht so die Software „i-bin-mobil“. „Daniel Ehrengruber, Jakob Kreinecker, Jakob Lehner-Dittenberger, Lena Pötzl und Philipp Ritzberger haben es geschafft. Ein Testbetrieb im echten Leben mit Fahrtenbuchungen und dem Anlegen von Haltestellen läuft bereits. „Wir gratulieren daher sehr, sehr herzlich zum Award und freuen uns für die Region, dass das Projekt gelungen ist. Es gibt kein vergleichbares Produkt am Markt, das für uns als Region passt“, freut sich Herbert Pölzlberger, Geschäftsführer der Energiegenossenschaft.
Das Buchungssystem wurde mittlerweile den Gemeindevertretern im Bezirk Eferding vorgestellt. Mit den interessierten Gemeinden, wie etwa St. Marienkirchen, wird jetzt mit der konkreten Umsetzungsplanung begonnen. Gefahren wird in Elektrofahrzeugen auf Ehrenamtsbasis nach dem Vorbild Eichgraben in Niederösterreich. Pölzlberger verweist auf den hohen Sozialaspekt: „Bei den Fahrten kommen die Menschen zusammen, vor allem für ältere Personen können das wichtige Kontakte sein, um ins Gespräch zu kommen.“


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