Severin Mair: „Zuhören und Fragen stellen ist wichtig“

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Lisa Hackl Lisa Hackl, Tips Redaktion, 24.11.2020 17:29 Uhr

EFERDING. Bürgermeister Severin Mair (ÖVP) wurde 2015 als jüngster Bürgermeister Österreichs angelobt. Im Gespräch mit Tips blickt der 27-Jährige auf seine erste Amtszeit zurück und gibt Tipps für aufstrebende Jungpolitiker.

Tips: Was ist in den nächsten Monaten in Eferding geplant?

Mair: Aktuell beschäftigt uns die Planung und Budgeterstellung für das nächste Jahr. Dies ist aufgrund der Corona-Situation in diesem Jahr mit einigen Herausforderungen verbunden. Generell steht aber die Sanierung des öffentlichen WCs in der Stadt an. Wir suchen im Moment auch nach einem neuen Standort für den Musikverein, der wahrscheinlich aus dem Stadtsaal in die alte Polytechnische Schule umziehen wird. Dort ist auch ein neuer Kindergartenstandort geplant, da die jetzigen Standorte in Eferding und Fraham schon sehr gut gefüllt sind. Wir sind mit Vorbereitungen für die 800-Jahr-Feier im Jahr 2022 beschäftigt und bereiten im Moment ein Projekt zur Innenstadtbelebung vor.

Tips: Thema Stadtsaal: Wie sähe eine optimale Lösung aus und was ist realistisch?

Mair: Derzeit streben wir ein Gerichtsverfahren an, damit die Stadt den Stadtsaal wieder zurückkaufen kann. Danach würde ein Abriss folgen, damit wäre zumindest der „Schandfleck“ in der Stadt bereinigt. Optimal wäre für mich an diesem Standort ein Frequenzbringer in der Stadt, vielleicht mit Geschäftsflächen.

Tips: Welche Tipps gibt es für junge Anwärter auf die Position des Bürgermeisters?

Mair: Meinen jungen Kollegen kann ich mitgeben, gerade am Anfang gut zuzuhören, Fragen zu stellen und die Strukturen kennenzulernen. Man muss sich am Anfang gut in die Gegebenheiten einarbeiten und sein Programm sukzessive umsetzen.

Tips: Wie steht es um die Fusion der vier Gemeinden Eferding, Fraham, Pupping und Hinzenbach?

Mair: Für das Projekt der Zukunftsregion ist die Bürger­initiative derzeit in Gesprächen mit den Einwohnern und politischen Verantwortlichen der Gemeinden. Die Corona-Krise hat das Thema verschoben, es wird aber noch viel Diskurs nötig sein, bevor es zu einer Einigung kommt. Sobald es wieder möglich ist, sollen Informationsveranstaltungen stattfinden, bei denen die Beteiligten informiert werden. Das Thema ist nach wie vor präsent.

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