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EFERDING. Ein besonderes Konzept zur Abwicklung der Corona-Tests für Schüler hat sich die Mittelschule (MS) Eferding Nord ausgedacht. Tips hat sich das Prozedere vor Ort angeschaut.

In einem eigenen Testraum werden die Kinder der Mittelschule Nord getestet. Foto: LHackl
In einem eigenen Testraum werden die Kinder der Mittelschule Nord getestet. Foto: LHackl

„Wir haben uns überlegt, wie wir die Testungen möglichst sicher und problemlos gestalten können“, erzählt MS-Direktorin Christine Obermayr. Gemeinsam mit Deutschlehrer Alexander Friedrich habe man dazu ein Konzept entwickelt. Friedrich ist beim Eferdinger Roten Kreuz tätig und sorgte deswegen für einen ausgereiften Plan. Gemeinsam mit Deutschlehrer Stefan Raab ist er es auch, der die Tests beaufsichtigt.

Jeden zweiten Tag Testung

Die Schüler der MS sind aktuell jeden zweiten Tag im Schulgebäude. Zwei Klassenräume stehen zur Verfügung, um vor dem Unterricht „Nasenbohrertests“ abzunehmen. Dabei kommen die Schüler einzeln an das vordere Pult und nehmen sich selbst mit dem Tupfer einen Test in der Nase ab. Dieser wird von den anwesenden Lehrkräften mit der Flüssigkeit betupft. Anschließend warten die Schüler bis zu ihrem Testergebnis. Die Zeit verkürzen die anwesenden Lehrkräfte mit Rechenübungen und Buchstabierbewerben. Das Ergebnis können die Schüler abfotografieren und mitnehmen. Danach gehen sie zurück in ihre Klassen, der Testraum wird vor der nächsten Gruppe gründlich desinfiziert, die abgenommenen Tests verpackt und fachgerecht entsorgt.

Alles negativ

„Bis jetzt hatten wir noch keinen positiven Test“, so Schulleiterin Obermayr. Sie lobt das hohe Bewusstsein der Schüler für die Maßnahmen: „Wenn ein Schüler später in der Schule eintrifft, kommt er zu mir und fragt, ob er noch testen gehen darf.“


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