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EFERDING. Ende November fand die letzte Projektauswahlsitzung des Regionalentwicklungsverbandes Eferding (REGEF) statt. 22 Sitzungen haben seit 1. Juni 2015 stattgefunden, 70 Projekte und Vorhaben für die Region wurden positiv bewertet, 66 davon auch tatsächlich umgesetzt. Dadurch wurde ein Projektvolumen von knapp über Fünf Millionen Euro ausgelöst und Förderungen in Höhe von knapp Drei Millionen dafür ausgeschüttet.

Das Projektwahlgremium hielt ihre letzte Sitzung ab. (Foto: Regionalentwicklungsverband Eferding)
Das Projektwahlgremium hielt ihre letzte Sitzung ab. (Foto: Regionalentwicklungsverband Eferding)

Der Regionalentwicklungsverband Eferding setzt seit 2002 das EU-Förderprogramm Leader im Eferdinger Land um. Der Verein stellt den organisatorischen und personellen Rahmen zur Verfügung, der für die Abrufung der Fördermittel von EU, Bund und Land erforderlich ist. Unterstützt werden die Projektträger und Ideengeber da, wo es erforderlich ist: Projektentwicklung, Erstellen von Förderunterlagen, Begleitung bei der Projektumsetzung, Vernetzung, Koordinierung von Projektgruppen, und vieles mehr. Zahlreiche Gemeinde-übergreifende Projekte wurden im Auftrag der Mitgliedsgemeinden auch vom REGEF selbst umgesetzt.

„Ein herzliches Dankeschön gilt den 14 Mitgliedern des Projektauswahlgremiums, die sich in ihrer Freizeit mit ihrer Expertise und teilweise sehr langen Erfahrung in der Regionalentwicklung bereit erklärt haben, die eingereichten Projekte und Vorhaben zu diskutieren und die entsprechenden Förderungen dafür auch zu bewilligen“, sagt Bürgermeister Mario Hermüller als Obmann des REGEF. Ein Grundsatz von Leader ist die Einbindung der Bevölkerung. Diese drückt sich im Eferdinger Land auch speziell durch die Zusammensetzung des Projektauswahlgremiums aus - Experten aus allen Branchen und Lebensbereichen, neue und erfahrene, jüngere und ältere Personen aus der gesamten Region. Dadurch wurde eine Beurteilung der Projekte auf Basis vieler Gesichtspunkte ermöglicht.

Für die nächste Förderperiode, die am 1. Juli 2023 offiziell starten soll, haben die Gemeinden die erforderlichen Beschlüsse wieder getroffen. Das zuständige Ministerium für Landwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft hat die im Mai eingereichte Lokale Entwicklungsstrategie 2023 – 2027 bereits positiv bewertet.


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