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EFERDING. Die Handelsakademie/Handelsschule Eferding betreibt seit Jahren ein Weihnachtsprojekt mit caritativem Zweck. Auch das heurige Weihnachten stand im Zeichen vom Projekt Hope4Uganda.

Die Eferdinger HAK/HAS spendete an Kinder in Uganda. Bei der Spendenübergabe: Direktorin Doris Schöppl, Eva Aufreiter und Schulsprecher Marco Falkner (v. l.) (Foto: HAK Eferding)

Alle Klassen beschäftigten sich im Vorfeld von Weihnachten mit dem afrikanischen Land Uganda, eines der ärmsten Länder des afrikanischen Kontinents. Bei dieser Conference4Uganda entstanden viele Plakate, die in der Aula der HAK/HAS Eferding präsentiert wurden. Als eine Art Keynote-Speakerin lud die Schule Eva Aufreiter, eine Lehrerin aus St. Martin, ein. Diese setzt sich seit einigen Jahren in Uganda für eine bessere Schulbildung für Kinder aus ärmsten Verhältnissen ein. Sie stellte den Schülern aus Eferding das Projekt St. Matia Mulumba Home of Hope vor: eine Volksschule mit Kinderheim am Rande der Slumgebiete der Hauptstadt Kampala.

Der Alltag in dieser Region in Afrika ist vom täglichen Kampf ums Überleben geprägt. Mit einer Spendenaktion will die Schulgemeinschaft der HAK/HAS Eferding ein wenig beitragen, dass auch die Kinder in diesem Slum bei Kampala eine bessere Chance auf eine Zukunft haben. Dabei konnten 827 Euro an Frau Aufreiter überreicht werden. Die Schule hofft nun, dass dieser Betrag vom Land OÖ in der Aktion Fair Play verdoppelt wird.

Vortragende Eva Aufreiter brachte auch Taschen und Kunstgewerbegegenstände aus Uganda mit. So konnten die Schüler und Lehrer noch letzte Weihnachtsgeschenke erwerben und gleichzeitig durch diesen Kauf nochmals das Projekt unterstützen. Im Matia Mulumba Home of Hope gibt es eine Volksschule mit angeschlossenem Internat, ein Landwirtschaftsprojekt sowie Handwerksbetriebe, die in Zukunft auch als Berufsausbildung für die Volksschulabgänger dienen sollen.

„Unser Ziel ist, verschiedene Ausbildungsstätten auf dem derzeitigen Projektgelände zu errichten, die von den älteren Schülern geleitet werden sollen. Die Schule und das Kinderheim möchten wir aufs Land verlegen, da es in Stadtnähe an Grünfläche und Spielmöglichkeiten für die kleineren Kinder fehlt“, beschreibt Aufreiter, denn „nur durch Bildung und Ausbildung kann die Armutsspirale durchbrochen werden.“


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