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STROHEIM. Der Stroheimer Joachim Reif hat gemeinsam mit seiner Schwester Tanja ein Kinderbuch veröffentlicht. In „UnGleiche Freunde“ geht es um den Ursprung des Lachens, das Überwinden von Vorurteilen und darum, die Welt manchmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Reif erzählt im Tips-Interview von der Entstehung des Buchs.

Tanja und Joachim Reif mit ihrem Kinderbuch "UnGleiche Freunde" (Foto: Konstantin Kröpfl)
Tanja und Joachim Reif mit ihrem Kinderbuch "UnGleiche Freunde" (Foto: Konstantin Kröpfl)

Ständli ist neu im Monsterdorf. Er lacht gern und hat viele Freunde. Hängli wohnt schon lange dort, aber weil er nie lacht, hat er keine Freunde. In der Geschichte hilft Ständli Hängli, Freunde zu finden und lachen zu lernen.

Die Idee zum Kinderbuch kam Tanja Reif schon vor einigen Jahren. Die Handlung hatte sie sich für Joachims Sohn Valentin ausgedacht – einen begeisterten Kinderbuchleser. Der Stroheimer erzählt: „Meine Schwester hat das Buch zuerst selbst illustriert. Für meine Hochzeit habe ich einige Exemplare drucken lassen und als Gastgeschenk für Gäste mit Kindern ausgelegt. Natürlich kam das sehr gut an. Auch mir selbst hat der Inhalt des Buchs außerordentlich gut gefallen und mich nie so recht losgelassen.“ Zu Beginn des letzten Jahres sei Joachim Reif der Gedanke gekommen, dass er das Buch doch womöglich selbst professionell illustrieren und dann veröffentlichen könnte, damit die Geschichte mehr Kinder begeistert. Das Problem sei gewesen, er zeichne nicht gut oder eigentlich habe er es noch nie so wirklich probiert. Bis auf ein bisschen Gekritzel mit seinen Kindern habe er eigentlich keine Ahnung gehabt: „Also tippte ich in Google die Worte ,Kann jeder zeichnen? ein. Die Antwort war: ,Ja!. Es ist nämlich so, dass man alles, wofür man sich wirklich begeistern und seine Leidenschaft reinstecken kann, auch gut macht.“ Und so begann Reif mit seinem Sohn Valentin zu zeichnen. Sie kauften Bleistifte und Pinsel und los ging es. Kurze Zeit später besorgte er dann ein Grafiktablet und seitdem macht er die Illustrationen großteils am Computer. Rund vier Monate, nachdem der Stroheimer zu zeichnen begonnen hatte, war dann die erste Seite des Buchs fertig. Nach weiteren drei Monaten das komplette Buch. „Nun ist das Zeichnen eine Leidenschaft geworden, die mich wohl mein Leben lang begleiten wird. Ein neues Buch ist schon in Planung und ich habe auch schon mit den Zeichnungen begonnen“, sagt Reif.


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