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Grundwasserstände in den Bezirken Eferding und Grieskirchen unterdurchschnittlich

Katharina Bocksleitner, 08.01.2026 12:11

BEZIRKE EFERDING/GRIESKIRCHEN. Von für diese Jahreszeit ungewöhnlich niedrigen Grundwasserständen in Oberösterreich berichtet der Hydrographische Dienst des Landes OÖ. Vor allem südlich der Donau gebe es teils sehr niedrige Grundwasserstände. In den Bezirken Eferding und Grieskirchen sind die Werte jedoch noch weit vom historischen Niedrigststand entfernt.

Aktuell werden in Oberösterreich für diese Jahreszeit ungewohnt niedrige Grundwasserstände gemessen. (Foto: Land OÖ/Screenshot Hydrographischer Dienst)

In den vergangenen Jahren wurden in OÖ großteils durchschnittliche Niederschlagsmengen registriert, 2025 fiel nur rund 85 Prozent des durchschnittlichen Jahresniederschlags, was sich jetzt bei den Grundwassermessstellen des Hydrographischen Dienstes bemerkbar mache. Betroffen sind vor allem das Inn- und Hausruckviertel, das Traunviertel sowie die Pyhrn-Priel-Region.

In der Region Grieskirchen/Eferding

Die Messstelle des Bezirks Grieskirchen liegt in Kallham: Hier startete der Grundwasserstand im Vorjahr 2025 überdurchschnittlich und ging dann mit dem Jahresverlauf stetig zurück. Aktuell liegt der Grundwasserstand an der Messstelle Kallham weit unter dem Mittelwert, ist allerdings auch noch weiter vom historischen Niedrigststand entfernt.

An der Messstelle des Bezirks Eferding in Pupping war der Grundwasserstand Anfang 2025 leicht überdurchschnittlich. Das ganze Jahr bewegte sich das Niveau rund um den Mittelwert. Aktuell ist der Grundwasserstand in Pupping leicht unterdurchschnittlich, aber vom historischen Tiefststand noch entfernt.

Laut Prognosen in nächster Zeit wieder steigend

Der zuständige Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) verweist in einer Aussendung darauf, dass man derzeit von den niedrigsten Werten aber noch entfernt sei. „Durch den Klimawandel und daraus resultierende Dürrephasen hat es auch in den letzten Jahren oft niedrige Stände gegeben. Die Prognosen unserer Expertinnen und Experten gehen derzeit davon aus, dass sich die Grundwasserspeicher durch die Schneeschmelze und neue Niederschläge in nächster Zeit wieder füllen“, sagt Kaineder.

Analog zu den niedrigen Grundwasserständen erreichen auch die Flüsse und Seen in Oberösterreich aktuell nur niedrige Wasserstände.

Alle Informationen und aktuelle Daten liefert der Hydrographische Dienst des Landes OÖ, einsehbar unter hydro.ooe.gv.at


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