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ST. MARIENKIRCHEN AN DER POLSENZ. Beste Stimmung und hervorragende Mostqualität prägten das vergangene Wochenende in der Mosthauptstadt Samarein.

  1 / 6   Beim Mostanstich mit den Ehrengästen:v.l.n.r: FF-Kommandant Andreas Dopler, Vizebgm. Eva Wahlmüller, Bürgermeister Harald Grubmair, Obfrau der Marktmusikkapelle Sandra Sturmbauer, Obstbauvereins-Obmann Klaus Herrmüller und Bgm. a.D. Josef Dopler (Bildrechte: Eva Wahlmüller)

Insgesamt 81 Mostproben wurden angeliefert, von denen die Jury 72 Moste mit einem ersten Preis auszeichnete.

Der Auftakt erfolgte am Samstag mit der Samareiner Moststraße. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, mit den prämierten Mostproduzenten persönlich ins Gespräch zu kommen und sich durch das vielfältige Sortiment zu kosten. Die Wahl zum Mostkaiser 2026 fiel heuer erstmals auf Klemens Füreder, der mit insgesamt acht ersten Preisen überzeugte. Die feierliche Übergabe der Urkunden nahm Obstbauvereins-Obmann Klaus Herrmüller vor. Ob mild oder kräftig, süß oder resch – die Vielfalt des Mostes zeigte sich dabei von ihrer besten Seite.

Auch die Samareiner Landjugend war bei der Mostkost engagiert im Einsatz. Die Veranstaltung entwickelt sich zunehmend zu einer internationalen Mostkost, da auch zahlreiche Proben aus umliegenden Gemeinden verkostet werden können.

Am Sonntag sorgte die Marktmusikkapelle St. Marienkirchen beim Frühschoppen für musikalische Unterhaltung. Der traditionelle Mostanstich wurde von Bürgermeister Harald Grubmair gemeinsam mit weiteren Ehrengästen vorgenommen. Großen Andrang gab es zudem beim Tag der offenen Tür im Mostmuseum, in der Kaffeestube des Vereins „Lebenswertes Samarein“, beim Samareiner Mostspitz sowie beim traditionellen Kirtag am Kirchenplatz. Erstmals wurde auch ein Genussmarkt am Marktplatz abgehalten, organisiert vom Naturpark Obst-Hügel-Land.

Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern – von Jung bis Junggeblieben –, die mit ihrem Einsatz diese Veranstaltung möglich gemacht haben.


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